Spritzen gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben.

Spritzen gegen Arthrose

Spritzen gegen ArthroseInjektionen gegen Arthrose – Die Nadel gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben. Ziele der Spritzentherapie sind das Lindern der Schmerzen sowie das Bekämpfen von Schwellungen. Außerdem erhält das Knie mit diesem Verfahren wieder mehr Beweglichkeit.

Der Einsatz von Hyaluronsäurespritzen

Bei Hyaluron handelt es sich um einen natürlichen Teil der menschlichen Gelenkschmiere. Diese erfüllt die Funktion, den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen und ihn auf geschmeidige Weise gleiten zu lassen. Aufgrund ihrer Zähflüssigkeit kann die Gelenkschmiere die Wirkung eines Stoßdämpfers entfalten. Kommt es zu einer Arthrose, büßt das betroffene Gelenk jedoch an Gelenkschmiere ein, was sich letztlich durch Gelenksteife und Schmerzen bemerkbar macht. Durch die Anwendung von Hyaluronsäure, deren Herstellung synthetisch erfolgt, lässt sich die Mangelerscheinung ausgleichen, was zu einer Besserung der Beschwerden führt. Zu diesem Zweck wird die Hyaluronsäure innerhalb von mehreren Wochen regelmäßig in einen Gelenkspalt injiziert.

Spritzen mit Kortison

Das Steroidhormon Kortison ist unter Medizinern umstritten. Grund dafür sind die ausgeprägten Nebenwirkungen im Falle einer zu langen Darreichung oder einer zu hohen Dosierung. Dazu gehören in erster Linie Muskelschwund, das Ausdünnen der Haut oder das Aufschwemmen des Körpers. Trotzdem werden Spritzenbehandlungen mit Kortison im Falle einer akuten Arthrose, die mit einer schmerzhaften Entzündung sowie einer Schwellung des Gelenks einhergeht, von den Ärzten positiv eingestuft. So entfaltet das Kortison die positive Eigenschaft, die Entzündung der Schleimhaut zu bremsen. Durch die Schleimhautentzündung kommt es zur Herstellung von Flüssigkeit, durch die das betroffene Gelenk anschwillt.
Erster Schritt der Kortisontherapie ist das Abziehen der Flüssigkeit aus dem entzündeten Kniegelenk. Anschließend findet die Injektion des Kortisons statt. Die einzelnen Behandlungen werden in der Regel drei Mal pro Woche vorgenommen. Dies geschieht über einen Zeitraum von sechs Wochen.

Radiosynoviorthese

Unter einer Radiosynoviorthese (RSO) wird eine Bestrahlung der entzündeten Schleimhaut des Gelenks verstanden. Zu diesem Zweck erfolgt durch einen Nuklearmediziner das Injizieren eines schwach radioaktiven Stoffes in das betroffene Kniegelenk. Durch dieses Verfahren findet das Bestrahlen der entzündeten Schleimhaut statt, was gewissermaßen eine Verödung bedeutet. Die Herstellung der Flüssigkeit, die für das Anschwellen des Gelenks verantwortlich ist, wird mit dieser Methode gestoppt. Der Patient profitiert davon durch eine Reduktion seiner Schmerzen. Darüber hinaus erhält er mehr Bewegungsfreiheit.

Wichtig sind eine fachgerechte Dosierung und die korrekten Zeitabstände

Damit es bei der Spritzentherapie nicht zu unerwünschten Komplikationen kommt, ist es wichtig, dass sich der behandelnde Arzt präzise an die Anleitungen des Wirkstoffproduzenten hält. So dürfen nicht mehr als die angegebenen Injektionen je Spritze verabreicht werden. Von hoher Bedeutung ist zudem das Einhalten des vorgeschriebenen Zeitabstands zwischen den Injektionen.

Dem Patienten wird empfohlen, sich vor einer Spritzenbehandlung vom Orthopäden gut über die Therapie informieren zu lassen. Als wichtiger Hinweis auf einen seriösen Facharzt gilt das Vornehmen einer gründlichen körperlichen Untersuchung.

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