Gelenke mit Hyaluronsäure stärken

Die Hyaluronsäure ist den meisten Menschen aus der Kosmetik bekannt. Tatsächlich ist die Hyaluronsäure für den Organismus von großer Bedeutung. Sie besitzt unzählige Aufgaben, beispielsweise beeinflusst sie die Beweglichkeit der Gelenke.

Stärkung der Gelenke mit Hyaluron

Die Hyaluronsäure ist den meisten Menschen aus der Kosmetik bekannt. Viele Produkte für die reife Haut beinhalten diese. Sie werben mit einem Anti-Aging-Effekt. Tatsächlich ist die Hyaluronsäure für den Organismus von großer Bedeutung. Sie besitzt unzählige Aufgaben, beispielsweise beeinflusst sie die Beweglichkeit der Gelenke.

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Vorkommen der Hyaluronsäure

Der menschliche Organismus stellt die Hyaluronsäure selbst her. In jungen Jahren reicht die Menge aus, um sämtliche Zellen zu versorgen. Im Laufe der Zeit lässt die Produktion der Hyaluronsäure jedoch nach. So ist es kein Wunder, dass Abbau- und Alterungsprozesse voranschreiten.

Funktionen der Hyaluronsäure

Die Hyaluronsäure ist ein Glykosaminoglykan. Sie bestimmt die Hautelastizität, denn sie reguliert die Wasserspeicherung im Gewebe. Wichtig ist diese Eigenschaft auch für die Funktion des Auges, denn sein Glaskörper besteht fast ausschließlich aus Wasser. Zudem profitieren auch die Bandscheiben von der Wasserspeicherung. Sind sie prall gefüllt, können sie Stöße besser abfangen.

Als Nebeneffekt öffnet die Hyaluronsäure die Abstände zwischen den Zellen. Die Zellwanderung wird hierdurch unterstützt. Die Hyaluronsäure beeinflusst neurologische Vorgänge im Gehirn. Sie fördert die Neubildung von Zellen, was insbesondere für die Regeneration des Körpers wichtig ist.

Letztlich spielt die Hyaluronsäure eine wichtige Rolle für die schmerzfreie Bewegung. Schließlich ist sie der Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit. Im Volksmund wird sie daher als Gelenkschmiere bezeichnet. Sofern sie in ausreichendem Maß vorhanden ist, verhindert sie das Aneinanderreiben von Knorpeln im Gelenk. Fehlt es an ihr, kommt es zum Abbau der Gelenkknorpel und damit zur Entstehung einer Arthrose.

Zufuhr von Hyaluronsäure verbessert Beweglichkeit

Einige Personengruppen besitzen einen Mehrbedarf an Hyaluronsäure. Hierzu zählen beispielsweise Sportler, insbesondere Läufer. Ihre Sprunggelenke und Knie sind starken und langen Belastungen ausgesetzt. Dies fördert den vorzeitigen Gelenkverschleiß.

Präventiv kann es sich lohnen, Hyaluronpräparate einzunehmen. Sie werden unter anderem als Pulver oder Kapseln angeboten. Auch Menschen mit einer beginnenden Arthrose profitieren unter Umständen von diesen Produkten, wenngleich Kritiker behaupten, dass ein Großteil der eingenommenen Hyaluronsäure über den Verdauungstrakt wieder ausgeschieden wird. Diesbezüglich sollte eine Absprache mit dem Arzt erfolgen.

In mittelschweren bis schweren Fällen stehen Hyaluronsäure-Präparate zur Verfügung, die in das betroffene Gelenk gespritzt werden. Die Wirkung hält über Wochen bis Monate an. Dann wird die Injektion wiederholt.

Für Bewegung sorgen

Die Einnahme beziehungsweise Injektion von Hyaluronsäure allein reicht zur Prävention und Behandlung von Gelenkproblemen allerdings nicht aus. Die Gelenke müssen angemessen bewegt werden, damit sie gut versorgt sind.