Was macht ein Wundmanager

Pflegekräfte haben nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer gesundheits- und krankenpflegerischen Grundbildung die Möglichkeit, sich zum Wundtherapeuten oder auch Wundmanager weiterzubilden.

Das Berufsbild eines Wundmanagers

WundmanagerPflegekräfte haben nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer gesundheits- und krankenpflegerischen Grundbildung die Möglichkeit, sich zum Wundtherapeuten oder auch Wundmanager weiterzubilden. Damit ist dieser Spezialist im Bereich entzündeter und schwer heilender Wunden und ist berechtigt, das gesamte Spektrum moderner Wundbehandlung selbständig anzuwenden. Wundmanager arbeiten vorwiegend in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und Sozialstationen. Dabei kommt der engen Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegekräften entscheidende Bedeutung zu, da insbesondere großflächige oder chronische Wunden nur in enger Teamarbeit geheilt oder wenigstens gelindert werden können.

Im Pflegealltag planen und koordinieren Wundmanager ihre Aufgaben selbständig. Sie begutachten die Wunde speziell nach der langen Nachtruhe intensiv, wählen die optimale Behandlungsmethode nebst den entsprechenden Wundversorgungsprodukten und lindern so die Schmerzen ihrer Patienten. Auch die detaillierte Dokumentation der Pflegeprodukte und des Behandlungsverlaufs zählt zu den Aufgaben des Wundmanagers. Ferner bindet er die Kranken oder deren enge Angehörige nach Möglichkeit in die Wundpflege ein, um auf diese Weise die Selbständigkeit und Unabhängigkeit insbesondere chronisch kranker Patienten zu fördern.

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