Gelenke knacken & knirschen

Wenn die Gelenke Geräusche machen, dann ist das meistens kein Grund zur Panik, aber ernst nehmen sollten Sie es schon und die Ursache beim Orthopäden abklären lassen.

Gelenke knacken und knirschenWenn die Knie knirschen

Wenn die Gelenke Geräusche machen, dann ist das meistens kein Grund zur Panik, aber ernst nehmen sollten Sie es schon und die Ursache beim Orthopäden abklären lassen.

Muss es immer gleich eine Arthroskopie sein?

Wenn es beim Treppensteigen knackt und beim Hinknien knirscht, werden viele zurecht hellhörig. Zu gerne möchte man über die Ursache Bescheid wissen. Vielleicht ist es dringend erforderlich, sehr schnell etwas dagegen zu unternehmen?

Das Knacken im Knie rührt meistens vom Kniestreckapparat her. Wenn die Kniescheibe beim Streck- und Beugevorgang in ihrer Gleitrinne verrutscht, dann kann es zu diesen meistens völlig unbedenklichen Geräuschen kommen. Verantwortlich für die Stabilisierung der Kniescheibe ist die Oberschenkelmuskulatur. Dafür muss diese aber auch ausreichend kräftig ausgebildet sein, sonst findet der vorgesehene Bewegungsablauf etwas gestört statt und das knackt dann eben. Ein erhöhtes Maß der Abnutzung muss man deshalb aber nicht befürchten.

Frauen knacken besonders gern

Statistisch gesehen sind gerade junge Frauen diesbezüglich besonders „aktiv“. Das kann damit zusammenhängen, dass ihre Oberschenkelmuskulatur weniger gut trainiert als bei Männern ist. Aus einer übergeordneten Sichtweise liegt es an den weiblichen Hormonen, die bekanntlich einen gewissen Einfluss auf den Muskelaufwuchs nehmen. Dennoch gibt es Frauen mit starker Oberschenkelmuskulatur und diese sind dann auch weniger von knackenden Knien betroffen.

Auch schon bei kleineren, harmlosen Fehlstellungen wie leichte O- oder X-Beine kann es zu diesem Knacken kommen, da sich dann die Kniescheibe nicht so gut zentrieren kann. Nach einer Knie-Operation muss sogar mit den knackenden Geräuschen gerechnet werden, weil der Schonungsprozess danach in aller Regel zu einer merklichen Rückbildung der Muskulatur führt.

Aber Achtung, wenn es knirscht

Das knirschende Geräusch ist oftmals eine Folge eines jahrelangen zu hohen Anpressdrucks der Kniescheibe gegen das Kniegleitlager. Bei etwas älteren Menschen können sich verschiedene Erkrankungen des Kniegelenks geradezu vernichtend auf den Knorpel innerhalb der Gelenkkapsel auswirken. Dies subsumieren die Orthopäden dann gern unter dem Begriff „Arthrose“. Anfangs ist es nur ein besorgniserregendes Geräusch, aber bald können sich daraus unerträgliche Schmerzen entwickeln. Dann ist der Knorpel im Sinne einer Gleitschicht so weit geschädigt und abgebaut, dass die Knochen im Gelenk direkt auf ihren hochempfindlichen Knochenhäuten reiben. Die Ursache für das Knirschen sind in aller Regel winzige abgeriebene Knorpel- und Knochenteilchen, die sich im Gelenk wie reibender Sand frei bewegen und den Abrieb weiter anheizen.

Machen Sie den Knirsch-Test

Dazu setzen Sie sich auf einen Stuhl. Legen Sie Ihre Hand locker auf ein unbekleidetes Knie, dann beugen und strecken Sie das Gelenk abwechselnd. Machen Sie das nicht zu schnell. Auch wenn Sie das Knirschen noch nicht hören können, unsere Fingerkuppen sind sehr sensitiv und erspüren Geräusche im Knie wie ein empfindliches Seismometer. Wechseln Sie danach auf das andere Knie. Oftmals sind die Ergebnisse beider Knie sehr unterschiedlich, denn der Mensch ist alles andere als symmetrisch.

Bedeutet ein positiver Knie-Test sofort eine Operation?

Nein, solange noch etwas Knorpelmaterial vorhanden ist, kann dessen weiterer Abbau mit verschiedenen konservativen Maßnahmen deutlich verlangsamt werden. Dazu gehören der gezielte Muskelaufbau, Schuheinlagen oder Krankengymnastik. Gerade Letztere kann täglich selbstständig zu Hause durchgeführt werden, wenn die Übungen erst einmal erlernt wurden. Wer allerdings bereits mit 30 Jahren Knieprobleme hat, wird sehr wahrscheinlich eines Tages um eine Operation nicht herumkommen.

Vorbeugen ist besser als operieren

Abgesehen davon, dass auch unsere Ernährung massiv Einfluss nimmt auf die Zusammensetzung und den Aufbau unseres Knorpelmaterials, können wir selbst sehr viel für oder eben auch gegen unsere Kniegelenke tun. Sport ist in aller Munde und Sport ist gesund. Es gibt aber auch jenes belächelte, als nicht ernsthaft eingestufte Sprichwort der Faulen: „Sport ist Mord“. Nun, so ganz von der Hand zu weisen, ist das nicht. Es gibt genügend Beispiele dafür, dass Leistungssportler beim Überschreiten der Ziellinie tot zusammengebrochen sind. Aber so weit möchten wir hier gar nicht gehen. Angesprochen werden sollte aber schon die Tatsache, dass wir mit übertriebenen sportlichen Aktivitäten oder mit falsch ausgeführtem Sport unsere Gelenke überbelasten und so unsere Arthrose selbst erzeugen.

In diesem Zusammenhang möchten wir exemplarisch kurz das Training für den Marathonlauf ansprechen. Wer auf diesem Feld zu Ehre und Anerkennung kommen möchte, muss hart trainieren. Es geht also nicht darum, einmal 42 Kilometer im Stück zu laufen, sondern darum, dass man hierfür eine großartige Leistung nur dann abrufen kann, wenn man sich mehrmals wöchentlich sogar größere Strecken antrainiert. Da kommt ganz schön etwas zusammen. Dreimal pro Woche 60 Kilometer macht im Jahr gut 3.000 Kilometer.

Das können unsere Kniegelenke nur dann unbeschadet bewältigen, wenn unser Körpergewicht kaum 50 Kilogramm überschreitet, teure Hightech-Schuhe verwendet werden und der Untergrund durchgehend ein weich abfedernder Waldboden ist. Aber wer erfüllt schon diese Kriterien. Fußball- und Tennisspieler müssen ständig schnell beschleunigen, um im nächsten Moment sofort wieder abrupt abzubremsen. Das ist Schwerstarbeit für die Gelenke. Die Auswahl der Sportart ist ganz entscheidend bei der Frage, wie gesund Sport tatsächlich ist.

Wenn es richtig schmerzt

Der Schwachpunkt im Kniegelenk ist gerade mit Blick auf intensiven Sport der Innenmeniskus. Das ist eine Art Stoßdämpfer, der aus recht hartem Knorpelmaterial aufgebaut ist. Diese Härte hat aber den Nachteil, dass das Material etwas spröde ist und leichter einreißen kann. Wenn es nicht gleich ganz durchbricht, entstehen an diesen Stellen massive Vernarbungen, die dann im Knie bei der Bewegung unüberwindliche mechanische Widerstände darstellen und enorme Schmerzen bereits beim Gehen auslösen. Diese Narben lassen sich aber durch minimalinvasive Eingriffe ambulant im Krankenhaus abhobeln.

Gelenkverschleiß und Schmerzen

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte.

Gelenkverschleiß und SchmerzenDer schmerzhafte Gelenkverschleiß

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte. Da die menschlichen Gelenke lebenslang beansprucht werden, kommt es unweigerlich zu einer Abnutzung. Mediziner sprechen dabei von Knorpelschäden und bezeichnen den im Endstadium befindlichen Gelenkverschleiß als Arthrose.

Welche Faktoren können eine Arthrose begünstigen?

Bewegungsmangel und Übergewicht – zwei Faktoren, die Arthrose begünstigen. Auch eine falsche und einseitige Belastung kann dazu führen, dass es zu einer schnelleren Abnutzung der Gelenke kommt. Weitere Faktoren, die eine Arthrose begünstigen, sind etwa Erkrankungen wie Osteoporose und Rheuma oder auch eine genetische Veranlagung.

Welche Beschwerden treten auf?

Die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten sind das erste Warnzeichen. Steht der Betroffene auf und bemerkt, dass seine Gelenke „eingerostet“ sind und es mitunter mehrere Minuten dauert, bis er seine volle Beweglichkeit zurückgewonnen hat, liegt mitunter der Verdacht nahe, dass es sich um eine beginnende Arthrose handelt. Weitere Symptome sind Schmerzen im Knie oder an der Hüfte; kommt es zu einer Belastung, verschlimmern sich die Beschwerden. So kann der Betroffene sein Knie nicht mehr zur Gänze durchstrecken.

Wie sollten sich Betroffene verhalten?

Zu Beginn sollte die Entwicklung beobachtet werden. Die Belastung wird in weiterer Folge reduziert, sodass der Betroffene erkennen kann, ob die Beschwerden abnehmen oder weiterhin unverändert bleiben. Kommt es zu keiner Verbesserung, sollte ein Facharzt für physikalische Therapie oder ein Orthopäde aufgesucht werden. Der Mediziner untersucht in weiterer Folge das Gelenk; Arthrose kann, muss aber nicht unbedingt diagnostiziert werden. Mitunter kann es sich auch um eine Muskelerkrankung handeln.

In fast allen Fällen ist es möglich, dass der Mediziner die Beschwerden lindert und den Gelenkverschleiß aufhält. Im Mittelpunkt steht natürlich die Bewegung. Gelenkfreundliche Sportarten (wie etwa Schwimmen oder Radfahren) und gezielte Gymnastik können den Betroffenen, vor allem im Anfangsstadium, derart entlasten, dass einerseits die betroffenen Gelenke gestärkt werden und andererseits die Beschwerden kaum noch spürbar sind. Bei Übergewicht ist es notwendig, dieses in weiterer Folge zu reduzieren.

Welche Medikamente werden verordnet?

Vorwiegend entscheiden sich die behandelnden Ärzte für Tabletten oder Spritzen (vorwiegend Hyaluronsäurespritzen). Auch Gels und Salben können dabei helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Wann kommt es zu einer Operation?

Diagnostiziert der Mediziner eine fortgeschrittene Arthrose, kann es bereits – aufgrund starker Schmerzen und Unbeweglichkeit – zu einer eingeschränkten Lebensqualität gekommen sein; am Ende hilft nur noch das künstliche Gelenk. Kritisch ist der Umstand, wenn die Knie- und Hüftbeschwerden dazu geführt haben, dass sich ein sogenannter „Hink-Mechanismus“ entwickelt hat. Der „Hink-Mechanismus“, der auch als „Schonhaltung“ bezeichnet wird, führt unweigerlich zu weiteren Beschwerden. Damit Folgeschäden, wie etwa Probleme mit der Wirbelsäule, vermieden werden, empfehlen Ärzte daher eine Operation.

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Arthrose vorbeugen

Die beste Möglichkeit Arthrose vorzubeugen ist die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung. Arthrose, als schmerzhafte Gelenksentzündung, ist insgesamt besonders stark verbreitet.

Arthrose vorbeugenSo können Sie Arthrose wirksam vorbeugen

Die beste Möglichkeit Arthrose vorzubeugen ist die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung. Arthrose, als schmerzhafte Gelenksentzündung, ist insgesamt besonders stark verbreitet. Vor allem Knie und Hüfte sind von der Verschleißerscheinung betroffen wenn ich die schützende Knorpelschicht zwischen den Knochen zurückbildet, werden nach gewisser Zeit die Knochen direkt aufeinander reiben. Das Gelenk entzündet sich, es kommt zu Laufbeschwerden und unangenehmen Schmerzen. Viele Betroffene werden dadurch im Alltag so stark eingeschränkt, dass sie bisher selbstverständliche Dinge nun nicht mehr erledigen können.

Verschleiß ist normal – sollte aber nicht zu früh beginnen

Zwar ist Verschleiß mit zunehmendem Alter normal, doch einige Faktoren begünstigen die Arthrose. Wenn Sie diese reduzieren oder ganz vermeiden, haben Sie beste Aussichten, das Fortschreiten der Arthrose aufzuhalten. Es ist besonders sinnvoll, das Knorpelgewebe zu kräftigen. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Doch um eines kommen Sie nicht herum: Sie müssen sich gesund ernähren und möglichst viel bewegen. Anders als früher, als Mediziner noch die Schonhaltung empfahlen, weiß man heute, dass diese völlig kontraproduktiv ist. Bewegung für gesunde Gelenke extrem wichtig. Sie sorgt für eine bessere Durchblutung und damit gute Nährstoffversorgung aller Gelenke. Unterstützt wird die bessere Nährstoffversorgung durch kräftige Muskeln, die das Skelett stützen und den Verschleiß so ebenfalls reduzieren können. Viel Bewegung sorgt außerdem dafür, dass genügend „Gelenkschmiere“ gebildet wird. Die erzeugt eine bessere Gleitfähigkeit und verhindert die vorzeitige Abnutzung von Knorpel. Damit das Knorpelgewebe nicht weiter abgebaut wird, muss der Betroffene also selbst aktiv werden. Damit ist es sogar möglich, gänzlich auf Schmerzen zu verzichten.

Fließende Bewegungen – wie Glücksmomente für Gelenke

Ausdauersport wie Schwimmen, Radfahren und moderates Laufen eignen sich bei Gelenkerkrankungen besonders gut. Langfristig können Sie damit die Muskulatur kräftigen und etwas für ihr Herz-Kreislauf-System tun. Kraftsport ist ungünstig, da er den Körper zu einseitig belastet. Sprungintensive Sportarten wie Fußball, Handball oder Jogging sind ebenfalls ungeeignet, denn die Stöße wirken sich negativ auf die Knochen aus. Ebenso schädlich können falsche Schuhe und häufiges Heben schwerer Lasten sein. Sie alle haben das Potenzial, Arthrose zu verstärken.

Arthrose und Übergewicht stehen in direktem Zusammenhang

Bei Arthrose empfiehlt es sich, Übergewicht zu reduzieren. Denn jedes Kilogramm zu viel belastet das Skelett unnötig. Eine gesunde Ernährung und Bewegung tragen zur Gewichtsreduzierung bei und können vorhandene Arthrose und das Arthroserisiko verringern. Ausgewogen essen heißt, möglichst frische Lebensmittel zu verzehren. Sie haben genügend Mineralien und Vitamine, die dem Körper gut tun. Achten Sie auf eine fettarme und gemüselästige Ernährung, denn hoher Fleischkonsum fördert verschiedene Krankheiten, darunter auch Gelenkerkrankungen. Die hauptsächlich im Fleisch vorhandene Arachidonsäure ist wesentlich an der Degeneration der Gelenke beteiligt. Ihr natürlicher Gegenspieler sind Omega-3-Fettsäuren. Diese sind vor allem im Pflanzen und in Meerwasserfisch enthalten. Verzichten Sie auf gesättigte Fettsäuren und nehmen Sie stattdessen ungesättigte Fettsäuren zu sich. Kalt gepresstes Olivenöl beispielsweise hat sehr viele ungesättigte Fettsäuren. Die Umstellung auf ballaststoffreiche, aber fett- und fleischarme Kost macht sich bald auf der Waage bemerkbar. Auch eine ganze Lebensmittelgruppe hat direkten Einfluss auf die Gelenke: Lauch, Knoblauch und Zwiebeln enthalten Schwefel, der nachweislich den Gelenkknorpel schützt.

Ist die Arthrose weit fortgeschritten, raten die meisten Orthopäden zur Operation. Häufig werden dabei Ersatzgelenke implantiert. Damit es gar nicht erst so weit kommt, können Sie selbst sehr viel tun. Denn auch wenn Implantate heute sehr gut vertragen werden, ist ein solcher Eingriff belastend. Helfen könnte auch der Einsatz von Hyaluronsäure bei Arthrose.

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Hyaluronsäure als Mittel gegen Arthrose

Bei Gelenkverschleiß hat sich die Therapie mit Hyaluronsäure inzwischen fest etabliert. Grundlage dessen ist das Wissen über den prinzipiellen Aufbau unserer Gelenke.

HyaluronsäuretherapieHyaluronsäure als Mittel gegen Arthrose

Bei Gelenkverschleiß hat sich die Therapie mit Hyaluronsäure inzwischen fest etabliert. Grundlage dessen ist das Wissen über den prinzipiellen Aufbau unserer Gelenke. Damit diese sich auch unter Belastung nahezu reibungsfrei bewegen können, sind die Knochen im Bereich der Gelenke von einer mehrere Millimeter dicken Knorpelschicht überzogen. Jedes Gelenk ist darüber hinaus von einer Gelenkkapsel umschlossen, in der sich eine Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) befindet, deren Hauptbestandteil Hyaluronsäure ist.

Diese körpereigene Flüssigkeit hat viele bemerkenswerte Eigenschaften. Eine davon wird in der Chemie als „hydrophil“ bezeichnet. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sehr viel Wasser anziehen und in die Molekularstruktur einbinden zu können. Auf diese Weise ist es unserem Körper möglich, die Viskosität der Flüssigkeit in der Gelenkkapsel den unterschiedlichen Belastungen dynamisch anzupassen. Knorpel, der einem Verschleiß ausgesetzt ist, kann durch die Hyaluronsäure, die den Knorpel ständig mit Nährstoffen versorgt, wieder repariert werden.

Gerade weil Hyaluronsäure ein körpereigener Stoff ist, weitet sich ihr Einsatzgebiet in der Medizin immer weiter aus. In den Facharztpraxen für Orthopädie ist Hyaluronsäure nicht mehr wegzudenken. Mit dem Ziel der Beschwerdefreiheit kommen viele Arthrose-Patienten regelmäßig dorthin, um ihr Depot an Hyaluronsäure bei Arthrose auffrischen zu lassen.

Arthrose und ihre Ursachen

Unter den Begriff „Arthrose“ fallen alle Abnutzungserscheinungen, die mit dem fortschreitenden Verschleiß von Gelenkknorpel einhergehen. Besonders betroffen sind hiervon die Knie, die Hüftgelenke und die Bandscheiben, aber auch die Schultergelenke geraten zunehmend in den Fokus der Arthrosebehandlung. Der Krankheitsverlauf ist bei unterschiedlichen Ursachen eher schleichend.

Typische Ursachen der Arthrose sind das Alter, Übergewicht, mangelnde Bewegung oder starke, oftmals einseitige Belastungen durch Fehlstellungen, die zum Beispiel angeboren sind oder durch eine Verletzung (Unfall) entstanden sein können. Nicht zuletzt spielt auch die Ernährung bei der Entstehung der Arthrose eine Rolle. Zu viel Fleisch, Salz, Alkohol, gesättigte Fettsäuren führen über Jahre zur Übersäuerung des Körpers, wodurch alle Entzündungsprozesse stark befördert werden.

Hyaluronsäure als Therapiemittel in der Orthopädie

Wichtig ist eine möglichst frühe Erkennung einer Arthrose im Sinne der richtigen Diagnose. Im Zuge der Hyaluronsäure-Therapie wird die Gelenkflüssigkeit, die entweder fast fehlt oder chemisch verändert vorliegt, ergänzt beziehungsweise ersetzt. In einem eher frühen Arthrosestadium kann dadurch eine weitgehende Ausheilung erreicht werden. Ist der Knorpel bereits vollständig abgebaut, sodass die Knochenhäute extrem schmerzhaft aufeinander reiben, ist der Einsatz eines künstlichen Gelenks unumgänglich.

Der Orthopäde injiziert dabei den Wirkstoff unter sterilen Bedingungen in das Gelenk. Ganz wichtig für den Patienten ist die Kenntnis, dass die Flüssigkeit immer wieder an jede erdenkliche Stelle des Knorpels gelangen muss, um ihn ernähren zu können. Dies gelingt nur durch viel Bewegung, die aber möglichst keine Belastung für das Gelenk darstellen soll. Schwimmen ist deshalb eine besonders gute Ergänzung der Therapie. Fragen Sie Ihren Orthopäden auch nach optimalen Gymnastikübungen, die Sie jederzeit und regelmäßig selbst zu Hause durchführen können.

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Wasser im Knie

Wasser im Knie hört sich im ersten Moment wie eine Lapalie an, doch hinter dem Symptom verbirgt sich eine ernstzunehmende Entzündung.

Wasser im KnieWasser im Knie

Wasser im Knie hört sich im ersten Moment wie eine Lapalie an, doch hinter dem Symptom verbirgt sich eine ernstzunehmende Entzündung. Nur mit der richtigen Behandlung ist es möglich diese zu lindern und so auch den Schmerzen den Garaus zu machen.

In jedem Gelenk befindet sich Flüssigkeit, diese wird als Schmiermittel für die reibungslose Funktion der Gelenke benötigt. Entsteht ein Überschuss an Gewebsflüssigkeit, muss der Betroffene seinen Arzt aufsuchen. Der sogenannte Kniegelenkserguss entsteht nicht grundlos, er ist nur ein Symptom für eine vorhandene Erkrankung.

Eine übermäßige Ansammlung von Gelenksflüssigkeit hat ihren Ursprung meist in einer mechanischen Überreizung des Gelenks. Ein Schaden am Meniskus kann ebenso dafür verantwortlich sein wie eine Bakerzyste oder Arthrose in den Kniegelenken. Bei all diesen Erkrankungen kommt es fast immer zu einer Gewebeentzündung. Infolgedessen lagert sich Gewebewasser ein und der Schleimbeutel des Gelenks wird gereizt.

Schwillt das Knie an, kann eine Kühlkompresse oder ein feuchtes, kühles Handtuch zunächst Linderung bewirken. Doch selbst wenn der Schmerz verschwindet, sind diese Hausmittel keine Heilmittel. Nur der Gang zum Arzt kann die Schmerzen der betroffenen Personen dauerhaft lindern.

Schaden am Meniskus

Im Kniegelenk befinden sich mehrere Knorpelscheiben, die als Menisken bezeichnet werden. Ihre Aufgabe ist die Stoßabfederung und der Erhalt der Gleitfähigkeit des einzelnen Gelenks. Ist der Meniskus geschädigt, kommt es zu einer Ausfransung und es entstehen Risse. Häufig ist eine sogenannte Dreh-Sturzverletzung die Ursache für einen Meniskusschaden, jedoch können auch das Alter oder eine permanente Fehlbelastung der Grund sein. Da das Gewebe permanent überreizt wird, kommt es zu einer Ansammlung von Flüssigkeit. Der Druck in der Gelenkkapsel nimmt zu und es entstehen Schmerzen, die im Verlauf immer unangenehmer werden.

Ein Schaden am Meniskus muss nicht immer sofort operiert werden. Sind nur kleinere Risse vorhanden, kann eine konservative Therapie Linderung bringen. Das Knie muss im Zuge dieser Behandlung geschont werden, parallel hierzu werden Schmerzmittel und Physiotherapie verordnet.

Kommt es zur Operation, werden die Risse am Meniskus genäht und die Knorpelscheiben werden bestmöglich rekonstruiert.

Die Bakerzyste

Eine Bakerzyste, die auch als Poplitealzyste bezeichnet wird, entsteht durch eine Überbelastung des Kniegelenks. Es bildet sich eine Schleimhauthöhle im Innenbereich der Kniekehle. Im Inneren der Zyste befindet sich eine gallertartige Flüssigkeit, die Druck auf das umliegende Gewebe ausübt. Daraus resultiert wiederum eine Ansammlung von Flüssigkeit im Kniegelenk. Ein oft auftretender Nebeneffekt der Bakerzyste ist ein Taubheitsgefühl im Unterschenkel.

Eine Operation ist nicht bei jeder Bakerzyste das Mittel der Wahl. Je nach Größe können auch konservative Heilmethoden angewandt werden. Der Arzt behandelt mit entzündungshemmenden Medikamenten, allerdings dürfen das Nervensystem und die Durchblutung noch nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Die Kniegelenksarthrose

Ein gewisses Maß an Verschleiß im Bereich der Gelenke ist völlig normal. Bei übermäßigen Verschleißerscheinungen kommt es jedoch zu Entzündungen im Knie. Um den Schaden auszugleichen, produziert der Körper Gewebeflüssigkeit. Derzeit gibt es keine grundlegende Behandlung bei Kniegelenksarthrose, die Therapie erfolgt in der Regel symptomatisch. Häufig werden Injektionen mit entzündungshemmenden Medikamenten direkt ins Knie gespritzt. Viele Patienten profitieren zudem von Bewegungsanwendungen. Wenn keine konservative Therapie zum gewünschten Erfolg führt, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden. Hier gibt es Möglichkeiten, die von einer Glättung des Knorpels, bis zu einem kompletten Kniegelenksersatz reichen.

Ein medizinischer Grundsatz lautet: Flüssigkeit im Knie kann sich nur dann zurückbilden, wenn die Ursache behandelt wird. Eine abklingende Entzündung sorgt auch für eine Rückbildung des Wassers.

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Arthrose: Gelenkverschleiß

Immer mehr Menschen können ihre Arbeit nicht mehr ausüben, weil sie durch Arthrose zu sehr eingeschränkt sind. Arthrose steht an der Spitze der Gründe für Frühberentung.

ArthroseArthrose Gelenkverschleiß

Immer mehr Menschen können ihre Arbeit nicht mehr ausüben, weil sie durch Arthrose zu sehr eingeschränkt sind. Arthrose steht an der Spitze der Gründe für Frühberentung. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Schädigung der Knorpelsubstanz zwischen den Gelenken verursacht wird. Die Knorpelschicht liegt schützend auf den Knochen und sorgt für eine reibungslose Bewegung in der Gelenkverbindung. Baut sich der Knorpel ab oder ist stark beschädigt, führt dies zu einer schmerzhaften Arthrose. Besteht diese erst einmal, ist eine Heilung oder erfolgreiche Behandlung der Ursache nicht mehr möglich.

War man früher noch der Ansicht, dass es sich bei Arthrose um altersbedingten Verschleiß handelt, wissen Forscher heute mehr. Ob und wie schnell es zu einem Abbau der Knorpelschicht im Gelenk kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Faktor Stress

Die im Knorpelgewebe vorhandenen Chondrozyten(Knorpelzellen) produzieren bei Stress Stoffe, die einen Umbau von Knorpel zu Knochen veranlassen. Dabei geht ein Teil der Knorpelschicht verloren. Stress für die Knorpelzellen entsteht zum einen durch Fehlstellungen. Stark ausgeprägte X-Beine sind ein Beispiel dafür. Zum andern sorgen Verletzungen für gestresste Chondrozyten. Diese treten häufig bei Sportlern auf, da Sportarten wie Fußball, Handball, Abfahrtsski oder Tennis besonders verletzungsanfällig sind. Mit jeder einzelnen Verletzung nimmt der Schaden am Gelenk mehr zu und stört die Ausgewogenheit zwischen Bändern, Sehnen, Muskeln, Knochen und Knorpel.

Faktor Körperfett

Dass Übergewicht die Gelenke belastet, ist allgemein bekannt. Allerdings ist nicht ein größeres Körpergewicht maßgebend für die Entstehung einer Arthrose, sondern das dadurch vorhandene übermäßige Körperfett. Besonders das weiße Bauchfett sendet entzündungsfördernde Botenstoffe aus, die über den Stoffwechsel ins Gelenk und in die Knorpelschicht gelangen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass ein Fortschreiten der Arthrose begünstigt wird. Es steht fest, das ein individueller Lebensstil eine Arthrose-Erkrankung beeinflussen oder möglicherweise verhindern kann.

Faktor Bewegung

Ein wichtiger Punkt zum Erhalt der Knorpelsubstanz ist regelmäßige Bewegung. Gelenke müssen mobilisiert werden, da sie dadurch die Chondrozyten zur Knorpelbildung anregen. Trainierte Muskeln, Sehnen und Bänder stabilisieren die Gelenke und ermöglichen größere Belastungen. Ruckartige Bewegungen und Verletzungen sollten allerdings vermieden werden. Wichtig ist es nach größeren Anstrengungen Pausen zu machen. So wurde bei Läufern die Knorpelschicht im MRT untersucht. Es stellte sich heraus, dass ein kurz nach dem Lauf deutlich angegriffener Knorpel sich nach einigen Wochen wieder vollständig regeneriert. Für eine Verhinderung der Bildung von Arthrose sind regelmäßige Bewegung und angemessene Pausen bei hohen Belastungen eine wichtige Voraussetzung.

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