FAQ

Sollte Hyaluronsäure zur Behandlung von Arthrose eingesetzt werden?

Hyaluronsäure – mehr Beweglichkeit für Gelenke

Kniearthrose ist eine der meistverbreiteten Formen von Arthrose. Patienten leiden unter eingeschränkter Beweglichkeit und haben oft starke Schmerzen. Die Therapie mit Hyaluronsäure ist neben bekannten Schmerzmitteln eine weitere Möglichkeit der Linderung. Diese ist jedoch eine individuelle Gesundheitsleistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird. Eine zweite Alternative ist das Spritzen von Kortikoiden.

Die Wirksamkeit von Hyaluronsäure gegenüber Schmerzmitteln

Bis heute ist es Wissenschaftlern nicht gelungen, ein wirksames und effektives Medikament gegen Arthrose zu entwickeln. Immer wieder verglich man die Wirkungsweise von Schmerzmitteln mit der von anderen Medikamenten. Auch in einer neuen Studie, bei der bekannte Schmerzstiller die Paracetamol und Ibuprofen neben Hyaluronsäure getestet wurden, hat sich kein eindeutiger Sieger herauskristallisiert. Alle Therapieformen können die Funktionalität des Knies verbessern, lediglich die injizierten Kortikoide waren so wirkungslos wie ein Placebo. Auch der Nutzen von Hyaluronsäure bei Kniegelenksarthrose konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden, doch viele Patienten berichteten von einer länger anhaltenden Verbesserung der Beschwerden.

Hyaluronsäure – Wunderwaffe bei Kniearthrose?

Mit zunehmendem Alter reduziert sich der Anteil an natürlichem Schmierstoff im Gelenk und es kommt zu Schmerzen. Die ölige Hyaluronsäure kann den Mangel wieder ausgleichen. Hyaluronsäure wirkt wie ein Schmiermittel und verhindert das Aneinanderreiben von Knochen. Trotzdem kann der Verschleiß durch sie nicht aufgehalten werden. Die Behandlung bringt also nur vorübergehende Linderung, meist für einige Monate. Die Therapie sieht fünf Spritzen im wöchentlichen Abstand vor. Die Wirkung kann je nach Patient von einigen Wochen bis zu einem Jahr andauern. In den Tests waren die Injektionen von Hyaluronsäure den Tabletten überlegen. Sie sind jedoch nicht risikofrei.

Hyaluroninjektionen als Schmerztherapie

Hyaluronsäure wird beim gesunden und jüngeren Menschen vom Körper selbst produziert. Sie ist ein Bestandteil der Gelenkflüssigkeit, hat stoßdämpfende Wirkungen und dient als Schmiermittel. Bei Arthrose besteht ein Mangel an Hyaluronsäure, eine natürliche Folge des Alterungsprozesses. Die Kniegelenke sind besonders häufig von Arthrose betroffen und sie tritt bei der überwiegenden Zahl der Bevölkerung auf. Synthetische Hyaluronsäure, die der Arzt ins Knie injiziert, kann diesen Mangel ausgleichen. Die Säure bindet zudem kleinste Schleifpartikel des Knochens und Knorpels, die Schmerzen verursacht haben, sorgt so für bessere Gleiteigenschaften im Gelenk und reduziert die Beschwerden. Die Injektionen sollten möglichst bei noch nicht stark fortgeschrittener Kniegelenkarthrose angewendet werden, wenn der Körper noch in der Lage ist, eigene Hyaluronsäure zu bilden.

Muss man mit Nebenwirkungen rechnen?

Das Spritzen ins Kniegelenk hat, sofern es sachgemäß ausgeführt wird, keine Nebenwirkungen. In vereinzelten Fällen reagieren Patienten überempfindlich auf Hyaluronsäure, was sich in einer Hautreaktion zeigt. Es besteht jedoch immer das Risiko einer Infektion, bei der Keime in das Gewebe eindringen können. Die Heilung dieser Erkrankung ist schwierig.

Bewegung zögert den Verschleiß hinaus

Während Ärzte bei Gelenkproblemen früher Schonung propagierten, weiß man heute, dass Beweglichkeit nicht nur den Schmerz lindert, sondern auch den Verschleiß hinauszögert. Durch Bewegung wird der Gelenkknorpel mit Gelenkflüssigkeit versorgt und die Reibung reduziert sich auf ein Minimum. Geeignete Sportarten sind sanfte Ausdauersportarten wie Laufen, Walking, Schwimmen und Radfahren. Sie sorgen nicht nur für mehr Beweglichkeit der Gelenke, die bringen auch psychischen Ausgleich und stärkeren Kreislauf und Immunsystem.

Wann wird Hyaluronsäure eingesetzt?

Wofür Hyaluronsäure

Hyaluronsäure und ihre Anwendungsgebiete

Vorwiegend wird die Hyaluronsäure in den verschiedenen Bereichen der Anti-Aging-Behandlungen verwendet. Ob zur Linderung der Gelenksschmerzen oder einem strafferen Gesicht bzw. einer jüngeren Haut – die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Hyaluronsäure zählt zu den Gruppen der Glykosaminoglykanen. Jene wird vom menschlichen Körper selbst produziert und besteht aus einer Zuckermolekülen-Zusammensetzung. Es ist mitunter die Beschaffenheit der Hyaluronsäure, damit diese in den unterschiedlichen Bereichen der Medizin oder Kosmetik eingesetzt werden kann.

Der Faltenkiller

Der Zahn der Zeit nagt – vorwiegend entstehen dadurch Falten. Hyaluronsäure hat die Fähigkeit, enorme Massen von Flüssigkeit zu binden. Jene Eigenschaft ist wichtig, damit die Falten – dank der Neubildung der Zellen in der Hautstruktur – wieder geglättet werden. Somit wird der Hyaluron Filler vorwiegend zur Bekämpfung altersbedingter Falten eingesetzt.

Das Öl der Gelenke

Doch Hyaluronsäure ist nicht nur ein fester Bestandteil im Bereich der Ästhetik und Schönheitsmedizin. Schlussendlich sorgt die Säure auch für eine schmerz- sowie reibungslose Bewegung der menschlichen Gelenke. Denn die Hyaluronsäure bildet Synovia – die Gelenksflüssigkeit. Da der Körper im Alter die Produktion einstellt bzw. reduziert, können erste Verschleißerscheinungen auftreten bzw. klagt der Patient über Arthrose. Abhilfe bzw. eine Linderung ist durch das synthetische Hyaluron möglich. Jenes wird direkt in das schmerzende Gelenk injiziert und sorgt für eine Linderung der Schmerzen.

Eine gesunde Haut

Hyaluron sorgt dafür, dass die Haut gesund und kräftig aussieht. Das deshalb, weil es eine feuchtigkeitsbindende Eigenschaft besitzt. Aus diesem Grund kann Hyaluron bei Frauen oder Männern – jegliches Alter – angewandt werden und erfreut sich seit einiger Zeit an großer Beliebtheit.

Trockene Augen waren gestern

Die Hyaluronsäure hilft aber auch bei trockenen Augen. Durch die Verwendung der Allzweckwaffe ist es möglich, dass Schwellungen, Entzündungen oder auch Rötungen der Vergangenheit angehören.

Fakt ist: Hyaluron kann vielseitig genutzt werden und gilt als Wunderwaffe im Kampf gegen das Alter(n)!

Was wird als Hyaluron bzw. Hyaluronsäure bezeichnet?

Hyaluron (kurz auch HA genannt) oder auch Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, welche in den Zellzwischenräumen der menschlichen Körperzellen beheimatet ist. Die zuckerähnliche Substanz leitet sich aus dem Wort „Hyaluron“ ab, welches die griechische Bedeutung „gläsern“ aufweist. Hyaluron ist mitunter auch in der Knorpelmasse sowie in den Gelenken vorzufinden. Hyaluron ist aber auch ein Bestandteil in der Chemie; hier wird vorwiegend der Name Polysacchariden verwendet. Jene Verbindungen sind für wesentliche menschliche Körperfunktionen zuständig. Mensch, Wirbeltier oder Pflanze – alle drei sind in der Lage, dass sie Hyaluron produzieren. Die wichtigste Eigenschaft von Hyaluron ist die Fähigkeit Wasser zu binden.

Weshalb benötigt der Körper Hyaluronsäure?

Hyaluron ist für unterschiedliche Aufgaben im Körper zuständig; aus diesem Grund wird die körpereigene Substanz auch als sogenanntes Multitalent bezeichnet. Hauptsächlich befasst sich Hyaluron mit der Wasserbindung. Jene Wirkung wird vor allem im Auge deutlich. Hier werden knapp 98 Prozent der aufkommenden Flüssigkeit durch gerade einmal 2 Prozent Hyaluron gebunden. Des Weiteren ist die Schaffungswirkung von Hyaluron auch bei den Bandscheiben zu erkennen. Der weiche Kern der Bandscheibe wird nur durch das hyaluronsäurehaltige Gewebe gestützt, da das Wasser in dieser Form gar nicht konzentriert werden kann. Auf Grund dessen ist eine bestimmte Beständigkeit garantiert, die dazu führt, dass der Körper und sein Gewicht leichter getragen werden. Hyaluron kommt auch in den Gelenksflüssigkeiten vor; hier wird vorwiegend der Erhalt der Schmierfähigkeit begünstigt. Hyaluron gilt aber auch als sogenannte Polsterung zwischen den Knochen, damit diese nicht aneinander reiben. Des Weiteren reguliert Hyaluron auch den Feuchtigkeitshaushalt. Denn das Bindegewebe und die Haut werden mit Feuchtigkeit und essenziellen Nährstoffen versorgt. Hyaluron soll mitunter auch krebsvorbeugend sein.

Warum wirkt Hyaluron?

In den letzten Jahren wurde Hyaluron verstärkt in der Kosmetikbranche eingesetzt. Vorwiegend wird die Hyaluronsäure für Hautbehandlungen verwendet. Dies deshalb, weil eine andauernde Versorgung mit Feuchtigkeit garantiert wird, die bis in die untenliegenden Hautschichten reicht. Ein Gramm Hyaluron schafft nämlich eine Menge von sechs Litern Wasser zu binden und gilt gleichzeitig als Feuchtigkeitsspeicher. Auf Grund der vorhandenen Depots können die Faltentiefen deutlich reduziert werden; im weiteren Verlauf entsteht eine verbesserte Gewebespannung. Die resultierenden Polster sorgen zudem für eine Art Schutz. Denn durch diese Schutzpolster können UV-Strahlen, Umwelteinflüsse oder freie Radikale abgewehrt werden; ein besserer Fluss zwischen den Zellen wird gewährt. Dieser bessere Fluss ist in weiterer Folge notwendig, damit die Zellen mit den Nährstoffen versorgt werden können. Im Umkehrschluss muss berücksichtigt werden, dass ein verbesserter Fluss auch dafür sorgt, dass die Abfallprodukte ohne Probleme aus dem Körper geleitet werden können. Wenn all jene Faktoren eintreten, liegt ein deutlich verbessertes Hautbild vor. Im Regelfall ist der Körper selbst für die Produktion von Hyaluronsäure zuständig. Jedoch schränkt der Körper – im Laufe des Alterungsprozesses – die Produktion von Hyaluronsäure ein. Mitunter kann die Reduzierung der Produktion dahingehend begünstigt werden, wenn der Mensch unter Stress leidet. Mitunter können auch etwaige Umweltbelastungen die Produktion der Hyaluronsäure mindern. Auf Grund der Verminderung der Produktion entsteht eine verringerte Versorgung von Feuchtigkeit und Nährstoffen; dieser Effekt führt zu einer Faltenbildung und einer schnelleren Hautalterung. Wird die Haut mit Hyaluronsäure behandelt, werden die Feuchtigkeitsdepots aufgefüllt. Ein glatteres und jüngeres Hautbild entsteht.

Sorgt Hyaluron für eine bessere Beschaffenheit der Haut?

Der positive Effekt der Hyaluronsäure wurde bereits mehrfach nachgewiesen. Die Wirkung der Hyaluronsäure hängt des Weiteren nicht vom Hauttyp und auch nicht vom Geschlecht ab. Jedoch wurde festgestellt, dass der rein optische Effekt bei jüngeren Personen, die über eine dünnere Haut verfügten, stärker gegeben war.

Narbenbehandlung mit Hyaluron?

Auf Grund der Tatsache, dass durch Hyaluronsäure die Depots aufgefüllt werden, entsteht eine sichtbar glattere Hautoberfläche. Das bedeutet, dass etwaige Unebenheiten ausgeglichen werden können. Somit wird auch der Transport wichtiger Nährstoffe gefördert und nicht beeinträchtigt. Auf Grund dieses Effekts treten Narben sehr wohl in den Hintergrund bzw. werden „verschönert“. Im weiteren Verlauf sorgt Hyaluron für eine Stärkung der Abwehrsysteme. Somit kann die Wundheilung positiv begünstigt werden.

Wie sicher und vertrauenswürdig sind Produkte mit Hyaluronsäure?

Die Hyaluronsäure ist heutzutage einer der beliebtesten und meist verwendeten Wirkstoffe. Die Gründe, weshalb Hyaluron sich auf dem internationalen Markt so profilieren konnte, sind leicht nachvollziehbar: Zum einen die Wirksamkeit des Produkts und zum anderen seine Sicherheit. Während früher vor allem mit tierischem Hyaluron gearbeitet wurde, verwendet man heute fast ausschließlich die biotechnisch hergestellte Variante. Durch künstliches Hyaluron können fast alle Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen vermieden werden. So entsteht ein Produkt von hoher Wirksamkeit, das gleichzeitig über hohe Verträglichkeit verfügt. Durch die Deklarationspflicht sind Hersteller zudem verpflichtet, die Inhaltsstoffe jedes Produkts detailliert anzuführen. Dies ermöglicht Allergikern, sich bereits vor einer Behandlung genau über etwaige Unverträglichkeiten zu informieren – unerwünschte Reaktionen, die aus dem Gebrauch von Cremes oder Seren resultieren, sind somit fast ausgeschlossen. Die innerliche Anwendung von Hyaluronsäure kann unter anderem durch subkutane Injektionen erfolgen. Am Bereich der Einstichstelle kann es in einigen Fällen zu vorübergehenden Rötungen oder leichten Entzündungen kommen. Diese Nebenwirkungen sind jedoch harmlos und klingen nach kurzer Zeit von selbst wieder ab. Dennoch sollte – wie vor jeder Injektion – ein ausführliches Gespräch geführt und fachkundiger Rat eingeholt werden.

Wie erfolgt die Feuchtigkeitsversorgung der Haut mit Hyaluronprodukten?

Hyaluron verfügt über eine einzigartige, immens wertvolle Fähigkeit: Es kann große Mengen von Wasser an sich binden und speichern. Von dieser Fähigkeit profitieren sowohl die Kosmetikbranche als auch der Endverbraucher: Hyaluron ist nämlich ein wunderbares Anti Aging Mittel. In der Schönheitsbranche wird reines Hyaluron in hoher Konzentration eingesetzt. Angereichert mit wertvollen Inhaltsstoffen, die Zell regenerierend wirken, wird Hyaluron mit sogenannten „Resorptionsstoffen“ versetzt; sie tragen dafür Sorge, dass die wertvollen Inhaltsstoffe noch schneller von der Haut aufgenommen werden können. Durch diese Methoden ist sicher gestellt, dass die Feuchtigkeitsversorgung der Haut optimiert und der Effekt auch schneller sichtbar wird. Die Gesichtszüge wirken feiner und entspannter, das Gesicht sieht erholt, frisch und deutlich jugendlicher aus.

Wodurch unterscheiden sich Pflegeprodukten mit Hyaluronsäure von herkömmlichen Produkten?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Cremes oder Lotionen verspricht die Anwendung von Hyaluron basierter Kosmetik einen erkennbaren Anti Aging Effekt: Hyaluron verfügt über ein großes Wasserbindevermögen, wodurch die Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt wird. Als Folge verfeinern sich die Gesichtszüge, das Gesicht wirk erholt, entspannt und deutlich jünger.

Welche unterschiedlichen Darreichungsformen sind bei Hyaluron möglich?

Hyaluron kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden; gerne werden auch beide Anwendungsformen kombiniert. Äußerlich ist Hyaluron ein gängiger Bestandteil von Cremes, Lotionen oder Seren. Auch beliebt ist die Anwendung in Ampullen oder Kapsel Form sowie die Nutzung von reinen Hyaluronsäure Lösungen. Welche Darreichungsform gewählt wird, kann leicht an die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben der NutzerInnen angepasst werden.

Welche Rolle spielt der Reinheitsgrad von Hyaluronsäure?

Der Reinheitsgrad von Hyaluron hat absolute Priorität. Durch eine mehrstufige Filtrierung im Herstellungsprozess wird sichergestellt, dass das Endprodukt frei von Verunreinigungen und Keimrückständen ist. Auf diese Weise wird maximale Verträglichkeit garantiert, da das Risiko einer allergischen Reaktion beinahe ausgeschlossen werden kann. Produkte, die einem solch hohen Standard entsprechen, sind auch in höherer Dosierung bzw. in erhöhter Konzentration noch gut verträglich.

Wie erfolgt die Herstellung von Hyaluron?

Die Herstellung bzw. Extration von Hyaluron kann auf zwei Wegen erfolgen: natürlich oder künstlich. Bei der natürlichen Herstellung von Hyaluron wird die Substanz aus tierischem Material extrahiert. In den meisten Fällen gewinnt man Hyaluron, indem man es aus Hahnenkämmen entnimmt.