Arthrose vorbeugen

Die beste Möglichkeit Arthrose vorzubeugen ist die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung. Arthrose, als schmerzhafte Gelenksentzündung, ist insgesamt besonders stark verbreitet.

Arthrose vorbeugenSo können Sie Arthrose wirksam vorbeugen

Die beste Möglichkeit Arthrose vorzubeugen ist die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung. Arthrose, als schmerzhafte Gelenksentzündung, ist insgesamt besonders stark verbreitet. Vor allem Knie und Hüfte sind von der Verschleißerscheinung betroffen wenn ich die schützende Knorpelschicht zwischen den Knochen zurückbildet, werden nach gewisser Zeit die Knochen direkt aufeinander reiben. Das Gelenk entzündet sich, es kommt zu Laufbeschwerden und unangenehmen Schmerzen. Viele Betroffene werden dadurch im Alltag so stark eingeschränkt, dass sie bisher selbstverständliche Dinge nun nicht mehr erledigen können.

Verschleiß ist normal – sollte aber nicht zu früh beginnen

Zwar ist Verschleiß mit zunehmendem Alter normal, doch einige Faktoren begünstigen die Arthrose. Wenn Sie diese reduzieren oder ganz vermeiden, haben Sie beste Aussichten, das Fortschreiten der Arthrose aufzuhalten. Es ist besonders sinnvoll, das Knorpelgewebe zu kräftigen. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Doch um eines kommen Sie nicht herum: Sie müssen sich gesund ernähren und möglichst viel bewegen. Anders als früher, als Mediziner noch die Schonhaltung empfahlen, weiß man heute, dass diese völlig kontraproduktiv ist. Bewegung für gesunde Gelenke extrem wichtig. Sie sorgt für eine bessere Durchblutung und damit gute Nährstoffversorgung aller Gelenke. Unterstützt wird die bessere Nährstoffversorgung durch kräftige Muskeln, die das Skelett stützen und den Verschleiß so ebenfalls reduzieren können. Viel Bewegung sorgt außerdem dafür, dass genügend „Gelenkschmiere“ gebildet wird. Die erzeugt eine bessere Gleitfähigkeit und verhindert die vorzeitige Abnutzung von Knorpel. Damit das Knorpelgewebe nicht weiter abgebaut wird, muss der Betroffene also selbst aktiv werden. Damit ist es sogar möglich, gänzlich auf Schmerzen zu verzichten.

Fließende Bewegungen – wie Glücksmomente für Gelenke

Ausdauersport wie Schwimmen, Radfahren und moderates Laufen eignen sich bei Gelenkerkrankungen besonders gut. Langfristig können Sie damit die Muskulatur kräftigen und etwas für ihr Herz-Kreislauf-System tun. Kraftsport ist ungünstig, da er den Körper zu einseitig belastet. Sprungintensive Sportarten wie Fußball, Handball oder Jogging sind ebenfalls ungeeignet, denn die Stöße wirken sich negativ auf die Knochen aus. Ebenso schädlich können falsche Schuhe und häufiges Heben schwerer Lasten sein. Sie alle haben das Potenzial, Arthrose zu verstärken.

Arthrose und Übergewicht stehen in direktem Zusammenhang

Bei Arthrose empfiehlt es sich, Übergewicht zu reduzieren. Denn jedes Kilogramm zu viel belastet das Skelett unnötig. Eine gesunde Ernährung und Bewegung tragen zur Gewichtsreduzierung bei und können vorhandene Arthrose und das Arthroserisiko verringern. Ausgewogen essen heißt, möglichst frische Lebensmittel zu verzehren. Sie haben genügend Mineralien und Vitamine, die dem Körper gut tun. Achten Sie auf eine fettarme und gemüselästige Ernährung, denn hoher Fleischkonsum fördert verschiedene Krankheiten, darunter auch Gelenkerkrankungen. Die hauptsächlich im Fleisch vorhandene Arachidonsäure ist wesentlich an der Degeneration der Gelenke beteiligt. Ihr natürlicher Gegenspieler sind Omega-3-Fettsäuren. Diese sind vor allem im Pflanzen und in Meerwasserfisch enthalten. Verzichten Sie auf gesättigte Fettsäuren und nehmen Sie stattdessen ungesättigte Fettsäuren zu sich. Kalt gepresstes Olivenöl beispielsweise hat sehr viele ungesättigte Fettsäuren. Die Umstellung auf ballaststoffreiche, aber fett- und fleischarme Kost macht sich bald auf der Waage bemerkbar. Auch eine ganze Lebensmittelgruppe hat direkten Einfluss auf die Gelenke: Lauch, Knoblauch und Zwiebeln enthalten Schwefel, der nachweislich den Gelenkknorpel schützt.

Ist die Arthrose weit fortgeschritten, raten die meisten Orthopäden zur Operation. Häufig werden dabei Ersatzgelenke implantiert. Damit es gar nicht erst so weit kommt, können Sie selbst sehr viel tun. Denn auch wenn Implantate heute sehr gut vertragen werden, ist ein solcher Eingriff belastend. Helfen könnte auch der Einsatz von Hyaluronsäure bei Arthrose.

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Arthrose: Gelenkverschleiß

Immer mehr Menschen können ihre Arbeit nicht mehr ausüben, weil sie durch Arthrose zu sehr eingeschränkt sind. Arthrose steht an der Spitze der Gründe für Frühberentung.

ArthroseArthrose Gelenkverschleiß

Immer mehr Menschen können ihre Arbeit nicht mehr ausüben, weil sie durch Arthrose zu sehr eingeschränkt sind. Arthrose steht an der Spitze der Gründe für Frühberentung. Arthrose ist eine chronische Erkrankung, die durch eine Schädigung der Knorpelsubstanz zwischen den Gelenken verursacht wird. Die Knorpelschicht liegt schützend auf den Knochen und sorgt für eine reibungslose Bewegung in der Gelenkverbindung. Baut sich der Knorpel ab oder ist stark beschädigt, führt dies zu einer schmerzhaften Arthrose. Besteht diese erst einmal, ist eine Heilung oder erfolgreiche Behandlung der Ursache nicht mehr möglich.

War man früher noch der Ansicht, dass es sich bei Arthrose um altersbedingten Verschleiß handelt, wissen Forscher heute mehr. Ob und wie schnell es zu einem Abbau der Knorpelschicht im Gelenk kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Faktor Stress

Die im Knorpelgewebe vorhandenen Chondrozyten(Knorpelzellen) produzieren bei Stress Stoffe, die einen Umbau von Knorpel zu Knochen veranlassen. Dabei geht ein Teil der Knorpelschicht verloren. Stress für die Knorpelzellen entsteht zum einen durch Fehlstellungen. Stark ausgeprägte X-Beine sind ein Beispiel dafür. Zum andern sorgen Verletzungen für gestresste Chondrozyten. Diese treten häufig bei Sportlern auf, da Sportarten wie Fußball, Handball, Abfahrtsski oder Tennis besonders verletzungsanfällig sind. Mit jeder einzelnen Verletzung nimmt der Schaden am Gelenk mehr zu und stört die Ausgewogenheit zwischen Bändern, Sehnen, Muskeln, Knochen und Knorpel.

Faktor Körperfett

Dass Übergewicht die Gelenke belastet, ist allgemein bekannt. Allerdings ist nicht ein größeres Körpergewicht maßgebend für die Entstehung einer Arthrose, sondern das dadurch vorhandene übermäßige Körperfett. Besonders das weiße Bauchfett sendet entzündungsfördernde Botenstoffe aus, die über den Stoffwechsel ins Gelenk und in die Knorpelschicht gelangen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass ein Fortschreiten der Arthrose begünstigt wird. Es steht fest, das ein individueller Lebensstil eine Arthrose-Erkrankung beeinflussen oder möglicherweise verhindern kann.

Faktor Bewegung

Ein wichtiger Punkt zum Erhalt der Knorpelsubstanz ist regelmäßige Bewegung. Gelenke müssen mobilisiert werden, da sie dadurch die Chondrozyten zur Knorpelbildung anregen. Trainierte Muskeln, Sehnen und Bänder stabilisieren die Gelenke und ermöglichen größere Belastungen. Ruckartige Bewegungen und Verletzungen sollten allerdings vermieden werden. Wichtig ist es nach größeren Anstrengungen Pausen zu machen. So wurde bei Läufern die Knorpelschicht im MRT untersucht. Es stellte sich heraus, dass ein kurz nach dem Lauf deutlich angegriffener Knorpel sich nach einigen Wochen wieder vollständig regeneriert. Für eine Verhinderung der Bildung von Arthrose sind regelmäßige Bewegung und angemessene Pausen bei hohen Belastungen eine wichtige Voraussetzung.

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Gelenkknorpel – Knorpel

Der Knorpel ist für die Dämpfung verantwortlich Für Sportler ist ein Knorpelschaden das Horrorszenario schlechthin. Er markiert den ersten ernstzunehmenden Schritt zur Gelenkabnutzung.

Der Knorpel ist für die Dämpfung verantwortlich

Gelenkknorpel KnorpelFür Sportler ist ein Knorpelschaden das Horrorszenario schlechthin. Er markiert den ersten ernstzunehmenden Schritt zur Gelenkabnutzung. Verglichen werden kann der abgenutzte Knorpel mit einem Fahrrad, das ohne Gummibereifung unterwegs ist. Für den Menschen ist diese sinnbildliche Bereifung, um alltäglichen Belastungen standhalten zu können, von besonderer Bedeutung. Der Knorpel stellt ein schützendes Polster für Gelenke dar, trägt zur reibungslosen Bewegung bei und federt Stöße und Belastungen ab. Häufig sind Schäden an Gelenkknorpeln aufgrund hoher Belastung beim Sport, in Folge eines Unfalls oder durch Übergewicht anzutreffen.

Wegen der fehlenden Durchblutung, ist der Knorpel nicht in der Lage, sich selbst zu regenerieren. Kurz ausgedrückt: Knorpelschäden heilen nicht! Stärkere Knorpeldefekte münden, sofern sie nicht behandelt werden, in Arthrose, also einer akuten Gelenkabnutzung. Dem entgegenzuwirken, ist das Bestreben einer jeden Behandlung. Besonders entscheidend ist die genaue Ursachenanalyse des Knorpeldefekts. Nur durch sie kann eine auf den Patienten exakt abgestimmte Behandlungsstrategie initiiert und die Ausweitung des Knorpelschadens eingedämmt werden.

Knorpeldefekten in Eigenregie aus dem Wege gehen

Eine wichtige Grundregel ist: Auch für Gelenke mit Knorpeldefekten ist regelmäßige Bewegung unabdingbar! Übermäßige Schonung und Ruhe sind in diesem Fall sogar kontraproduktiv. Dank einer regelmäßigen Bewegung in Form von Radfahren, Schwimmen oder Walken kann der Knorpel mit den Nährstoffen aus der Gelenkflüssigkeit versorgt werden, die er benötigt. So haben Gewichtsabnahme, weichere Schuhsohlen, aber mitunter auch adäquate Einlagen einen positiven Einfluss darauf, die alltäglichen Belastungen zu verringern. Auch Muskeltraining fördert Gelenkstabilität und Gelenkführung.

Die Behandlung mit Medikamenten

Obwohl Knorpelschäden nicht medikamentös geheilt werden können, gibt es eine Möglichkeit, durch eine Injektion von Hyaluronsäure in das Gelenk, die Ausweitung der Knorpeldefekte effektiv zu verringern. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und bewirkt ihre gelenkschmierende Eigenschaft. Einfacher ausgedrückt erfüllt Hyaluronsäure ähnlich wichtige Funktionen wie Motoröl in Verbrennungsmotoren. Wegen der Hyaluronsäure-bedingten Schutzschicht wird der Gelenkknorpel entlastet. Hierdurch wird ein übermäßiger Verschleiß verhindert. Darüber hinaus fördert synthetisch erzeugte Hyaluronsäure, die zur Verbesserung der Schmiereigenschaften in das Gelenk gespritzt wird, die Balance zwischen Neubildung und Abbau von Hyaluronsäure im Körper.

Operativer Eingriff

Sobald konventionelle Behandlungen nicht mehr greifen, muss ein operativer Eingriff in Erwägung gezogen werden. Mit der arthroskopischen Gelenkspülung und Knorpelglättung lassen sich gelöste Knorpelelemente aus dem Gelenk entfernen, um so die mechanische Funktion des Gelenks zu verbessern.

Ein weiteres Verfahren ist die Mikrofrakturierung, die alternativ angewandt werden kann. Bei tiefergehenden Knorpeldefekten wird vom Operateur mit einem Spezialinstrument eine Art Verletzung am freiliegenden Knochen und somit eine Blutung erzeugt. Die dadurch entstehende Einblutung sorgt dafür, dass sich im „verletzten“ Bereich eine Narbe bildet, die sich zu knorpeligen Ersatzgewebe umbildet und hierdurch den Knorpelschaden versiegelt. Liegen größere Knorpelschäden vor, kann mitunter eine Knorpelzelltransplantation aushelfen. Dieses moderne Verfahren sieht vor, dem Patienten Knorpelzellen zu entnehmen und in einem Labor anzuzüchten. Mit einem zweiten Eingriff werden die Knorpelzellen in den Schadbereich eingefügt, wodurch der Knorpeldefekt vollständig ausheilt. Dank einer Knorpeltransplantation können Patienten mit den hier beschriebenen Knorpeldefekten erfolgreich therapiert werden.

Insbesondere für Sportler ist es wichtig, dass durch adäquates Training, eingehaltene Regenerierung sowie gute Technik das Entstehen frühzeitiger Knorpeldefekte verhindert wird. Bei vorliegenden Knorpelschäden helfen nur individuelle Behandlungsherangehensweisen sowie eine genaue Anamnese, den Defekt zu beheben. Das Ziel ist, Sportlern nachhaltig Lebensqualität zu ermöglichen und das Entstehen einer schmerzhaften Arthrose zu verhindern.

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Arthrose: Untersuchungen und Diagnose

Besteht der Verdacht einer Arthrose, sollte sich der Betroffene in die Hände eines Facharztes für Orthopädie begeben. In fast allen Fällen stellen Orthopäden den richtigen Ansprechpartner dar, wenn beim Menschen Gelenksbeschwerden aufgetreten sind.

Arthrose: Untersuchungen und DiagnoseGelenkverschleiß im Knie

Besteht der Verdacht einer Arthrose, sollte sich der Betroffene in die Hände eines Facharztes für Orthopädie begeben. In fast allen Fällen stellen Orthopäden den richtigen Ansprechpartner dar, wenn beim Menschen Gelenkbeschwerden aufgetreten sind. Klagt der Betroffene jedoch über Beschwerden, die er im Kiefergelenk lokalisieren konnte, sind Kieferorthopäden oder Zahnärzte zu empfehlen.

Zu Beginn wird die Krankengeschichte besprochen; bei der Anamnese möchte der Arzt – im Rahmen eines sehr ausführlichen Gesprächs – Informationen über seinen Patienten einholen. Dabei stellen folgende Fragen keine Seltenheit dar:

„Ist das Gelenk – etwa durch eine Erkrankung oder Trauma – vorbelastet?“
„Beginnen die Schmerzen zu Beginn der Bewegung oder treten sie erst nach einer längeren Belastung auf?“
„Kommt es zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Schmerzen, wenn Sie aktiv oder in Ruhe sind?“
„Gibt es Situationen, in denen die Schmerzen stärker werden?“

Die körperliche Untersuchung

Nach der Anamnese kommt es zur körperlichen Untersuchung. Dabei beurteilt der Arzt die Gelenkstellung und achtet auch auf etwaige Beeinträchtigungen der Gelenksfunktionen. Der Arzt gibt dem Mediziner Anweisungen, wie er seine Gelenke bewegen soll; berichtet der Patient etwa über Schmerzen in der Wirbelsäule oder in den Beinen, wird der Patient vor dem Arzt ein paar Schritte gehen müssen. So kann der Arzt beurteilen, ob der Bewegungsablauf auffällig ist oder nicht.

Des Weiteren versucht der Mediziner die betroffenen Gelenke selbst zu bewegen, wobei er auf den Bewegungsumfang achtet. Zudem werden verschiedene Druckpunkte getestet; jene befinden sich meistens über dem Gelenkspalt, am Ansatz von Bändern und Sehnen und an der Muskulatur. Besteht bereits ein ausgeprägtes Krankheitsbild, können bereits Geräusche – wie etwa ein grobes Knirschen oder sanftes Reiben – wahrgenommen werden (Krepitation).

Bildgebende Verfahren

Schon zu Beginn der Krankheit ist es möglich, die Arthrose in den Röntgenaufnahmen zu erkennen. Der Mediziner erkennt auf den Aufnahmen, dass der Gelenkspalt schmäler geworden ist. Liegt eine verdichtete Knochenstruktur, die sich unter dem Gelenkknorpel befindet, vor, zeichnet sich diese auf dem Röntgenbild dadurch ab, dass sie weißer ist. Auch knöcherne Anbauten können heller als die dargestellten Knochen sein. Bestehen dunkle Hohlräume, handelt es sich um Geröllzysten. Auch Fehlstellungen und veränderte Knochenstrukturen können auf dem Röntgenbild erkannt werden.

Jedoch sind sichtbare Veränderungen kein Garant, ob und inwiefern der Patient unter den Beschwerden leidet. So gibt es auch immer wieder gravierende Zeichen, wobei die Patienten keine Beschwerden oder Schmerzen haben. Zu beachten ist, dass Frühstadien der Arthrose jedoch im Röntgenbild auch gerne übersehen werden. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Ärzte für weitere bildgebende Verfahren und lassen eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT) durchführen.

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Hyaluronspritze für das Knie

Wer Hyaluronsäure hört, wird automatisch an Faltenbehandlungen denken. Doch Hyaluron ist nicht nur ein wirksames Antifalten-Mittel, sondern auch die Schmiere unserer Gelenke.

Hyaluron bei Kniebeschwerden

Wer Hyaluronsäure hört, wird automatisch an Faltenbehandlungen denken. Doch Hyaluron ist nicht nur ein wirksames Antifalten-Mittel, sondern auch die Schmiere unserer Gelenke. Hat der Mensch nicht genug Hyaluron in seinen Gelenken, kommt es in weiterer Folge zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Vor allem Patienten, die bereits an Arthrose leiden, werden immer wieder mit Hyaluronsäure behandelt. Dabei injiziert der Mediziner das Hyaluron in die betroffene Region, sodass die Beschwerden gelindert werden können.

Leidet der Patient unter einer Arthrose im Knie, beeinflusst das nicht nur sein körperliches Wohlbefinden. Viele Patienten kämpfen, aufgrund der anhaltenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, mit psychischen Problemen. Wenn das Gehen, das Aufstehen und andere Bewegungen tagtäglich mit Schmerzen verbunden sind, verlieren viele Betroffene die Hoffnung, jemals wieder schmerzfrei am Leben teilnehmen zu können.

Eine Kniegelenksarthrose, die im fortgeschrittenen Alter auftritt, stellt heutzutage keine Seltenheit mehr dar. Da es sich dabei um eine Verschleißerkrankung handelt, kann jeder, der sich im höheren Lebensalter befindet, zum Betroffenen werden. Bei der Arthrose reiben die Gelenkknorpel aneinander, wobei im Laufe der Zeit Abnutzungen entstehen. In weiterer Folge reibt Knochen an Knochen; ein Zustand, der für die Schmerzen verantwortlich ist. Die Flüssigkeit, die als „Puffer“ fungierte, ist aufgebracht. Das Kniegelenk hat seine natürliche Schmiere verloren. Wird ein derartiger Zustand nicht behandelt, folgt mitunter eine Versteifung des Gelenks.

Das Knorpelgewebe, das im Gelenk vorzufinden ist, wird nicht mit Blutgefäßen versorgt. Die Nährstoffe, die das Gewebe benötigt, werden über die Gelenkschmiere geliefert. Das Problem, das sehr wohl den Hauptaspekt der Arthrose ausmacht, ist der Umstand, dass Hyaluron nicht dauerhaft produziert wird. Mit dem Alter wird weniger Hyaluron hergestellt; in weiterer Folge erhält das Knorpelgewebe weniger Nährstoffe. Um einen „Nährstoffmangel“ zu verhindern, kann synthetisch hergestelltes Hyaluron mit einer Hyaluronspritze in das Knie bzw. Gelenk injiziert werden.

Die Hyaluron-Spritze – was passiert in unserem Körper?

Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt, wobei es hier de facto keinen Unterschied zwischen der körpereigenen Hyaluronsäure gibt, die in unserem Körper produziert wird. Da die Hyaluronsäure die Schmiere des Gelenks darstellt, wirkt sie – nach der Injektion in das betroffene Gelenk – als Stoßdämpfer und Schutzschicht, sodass eine verbesserte Gleitfähigkeit des Knorpels entsteht.

Der Mediziner injiziert die Hyaluronsäure in das Kniegelenk, sodass Schmerzen gelindert werden können. Nach der Verabreichung kann das Hyaluron seine Fähigkeiten entfalten:

  • Hyaluron wirkt entzündungshemmend
  • Hyaluron dient als Puffer zwischen den Gelenksknorpeln
  • Hyaluron wirkt schmerzlindernd
  • Hyaluron ist das Gleitmittel aller Gelenke
  • Hyaluron regt auch das Wachstum der Knorpelzellen an

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Unterschied: Arthrose und Arthritis

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis? In beiden Fällen handelt es sich um Erkrankungen der Gelenke, die meistens früher oder später in Kopplung auftreten. Daher geht der Arzt beziehungsweise der Orthopäde bei Gelenkbeschwerden davon aus, dass beide Erkrankungen vorliegen könnten, denn auch die Symptome und schmerzhaften Beschwerden sind sehr ähnlich.

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis?

In beiden Fällen handelt es sich um Erkrankungen der Gelenke, die meistens früher oder später in Kopplung auftreten. Daher geht der Arzt beziehungsweise der Orthopäde bei Gelenkbeschwerden davon aus, dass beide Erkrankungen vorliegen könnten, denn auch die Symptome und schmerzhaften Beschwerden sind sehr ähnlich. Unterschied Arthrose und Arthritis

Dennoch gibt es einen sehr wesentlichen ursächlichen Unterschied: Die Arthritis ist eine entzündliche Reaktion des Gelenks zum Beispiel auf einen Befall durch Pilze oder Bakterien, die ihren Nährboden wiederum auf der Grundlage einer schon jahrelang den Gelenkknorpel schädigenden Arthrose finden können.

Die Arthrose ist ein alters- und lebensbedingter Gelenkverschleiß, der auch die Knochen, die Muskeln und vor allem den Gelenkknorpel betrifft, aber zunächst noch nichts mit einem entzündlichen Prozess zu tun hat.

Die Anzeichen einer Arthritis

Entzündliche Reaktionen im Körper machen sich durch bis zu fünf spezifische Anzeichen einer Infektion bemerkbar, und eine Arthritis wartet zugleich auch mit allen fünf dieser Kriterien auf. Die betroffenen Gelenke schmerzen, sie sind sehr warm und gerötet, schwellen an und sind in ihrer Bewegungsfreiheit sehr stark eingeschränkt, wobei die Bewegung die Schmerzen zusätzlich arg intensiviert. Auch Kinder können von Arthritis betroffen sein, was sich typischerweise als ausgeprägte Lustlosigkeit beim Spielen äußert.

Die zum Teil lang anhaltende großflächige Entzündung im Körper wirkt sich bei vielen Betroffenen auch als allgemeines Krankheitsgefühl in Verbindung mit Energielosigkeit aus. Der behandelnde Arzt kann einen durch Arthritis verursachten Gelenkerguss meistens ertasten. Deutlich erhöhte Entzündungsparameter im Blut bestätigen dann die Diagnose. Die Sonografie gehört zu den sogenannten bildgebenden Verfahren. Mit ihrer Hilfe können bereits eingetretene Veränderungen am Gelenk sichtbar gemacht werden.

Die Ursachen einer Arthritis

Wie oben bereits erwähnt, spielen bei der endzündlichen Arthritis meistens Krankheitserreger wie Bakterien oder Pilze eine Rolle. Ursächlich verantwortlich dafür können ganz andere Erkrankungen sein, die mit Krankheitserregern in Verbindung stehen. Eine Verschleppung von Erregern wie Tuberkeln aus einem anderen Entzündungsherd heraus kann so ihr Ziel in einem Gelenk finden. Ein Gelenkerguss zeichnet sich durch eine lokale explosionsartige Vermehrung solcher Erreger aus. Wenn ein solcher Erguss aufplatzt, kann es sogar zu einer tödlichen Sepsis kommen.

Eine ganz andere Form der Arthritis entsteht im dritten Stadium der Syphilis, und eine andere Sonderform der Arthritis kann sich durch sogenannte Autoimmunerkrankungen ergeben. In diesem Fall können die Killerzellen im Blut, die zu unserem Abwehrsystem gehören, die eigenen Knorpelzellen nicht von fremden Eindringlingen unterscheiden. In diesen Fällen spricht man von einer rheumatischen Arthritis.

Die Anzeichen einer Arthrose

Auch in diesem Fall geht es nicht ohne Gelenkschmerzen ab, die ebenfalls durch Bewegung verstärkt werden. Dennoch fehlen weitgehend die typischen entzündlichen Begleiterscheinungen. Abgesehen von den zum Teil massiven Gelenkbeschwerden fühlt sich der Betroffene noch weitgehend gesund. Arthrosen entwickeln sich unbemerkt über einen langen Zeitraum, treten also nicht spontan auf, sondern kündigen sich oft über Jahre immer wieder zum Beispiel durch vorübergehende Schmerzen im Knie, in der Hüfte, in den Fußgelenken oder auch im Schultergelenk an.

Die Ursachen einer Arthrose

Hierbei ist in erster Linie die langfristige Gelenkabnutzung beispielsweise durch Überbeanspruchung zu nennen, das heißt, eine Arthrose kann auch ein Stück weit verhaltensbedingt selbst verschuldet sein. In den Statistiken werden vor allem diese Ursachen genannt:

  • Jahrelanges Übergewicht
  • Ambitioniertes Sportgebaren
  • alte (Sport)Verletzungen
  • Schädigung der Gelenksubstanz
  • Genetische Veranlagung
  • Angeborene Erkrankungen wie Hüftdysplasie
  • Knorpeldegeneration durch Medikamente

Während Kinder und Jugendliche kaum von Arthrose betroffen sind, beklagen sich sehr viele ältere Menschen aber auch Personen mittleren Lebensalters über diese Form der Einschränkung der Lebensqualität. Da hieran keine Krankheitskeime beteiligt sind, ist die Arthrose zwar nicht lebensbedrohlich, aber in fortgeschrittenem Zustand eine außerordentliche Belastung für die Betroffenen und irgendwann nur noch operativ behandelbar. Eine Arthrose kann auch ursächlich an der Entstehung einer Arthritis beteiligt sein, da die Reibung der Knochen aneinander bei fast vollständig fehlendem Knorpelgewebe Immunreaktionen einschließlich entzündlicher Prozesse auslösen kann.

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