Gelenkverschleiß und Schmerzen

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte.

Gelenkverschleiß und SchmerzenDer schmerzhafte Gelenkverschleiß

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte. Da die menschlichen Gelenke lebenslang beansprucht werden, kommt es unweigerlich zu einer Abnutzung. Mediziner sprechen dabei von Knorpelschäden und bezeichnen den im Endstadium befindlichen Gelenkverschleiß als Arthrose.

Welche Faktoren können eine Arthrose begünstigen?

Bewegungsmangel und Übergewicht – zwei Faktoren, die Arthrose begünstigen. Auch eine falsche und einseitige Belastung kann dazu führen, dass es zu einer schnelleren Abnutzung der Gelenke kommt. Weitere Faktoren, die eine Arthrose begünstigen, sind etwa Erkrankungen wie Osteoporose und Rheuma oder auch eine genetische Veranlagung.

Welche Beschwerden treten auf?

Die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten sind das erste Warnzeichen. Steht der Betroffene auf und bemerkt, dass seine Gelenke „eingerostet“ sind und es mitunter mehrere Minuten dauert, bis er seine volle Beweglichkeit zurückgewonnen hat, liegt mitunter der Verdacht nahe, dass es sich um eine beginnende Arthrose handelt. Weitere Symptome sind Schmerzen im Knie oder an der Hüfte; kommt es zu einer Belastung, verschlimmern sich die Beschwerden. So kann der Betroffene sein Knie nicht mehr zur Gänze durchstrecken.

Wie sollten sich Betroffene verhalten?

Zu Beginn sollte die Entwicklung beobachtet werden. Die Belastung wird in weiterer Folge reduziert, sodass der Betroffene erkennen kann, ob die Beschwerden abnehmen oder weiterhin unverändert bleiben. Kommt es zu keiner Verbesserung, sollte ein Facharzt für physikalische Therapie oder ein Orthopäde aufgesucht werden. Der Mediziner untersucht in weiterer Folge das Gelenk; Arthrose kann, muss aber nicht unbedingt diagnostiziert werden. Mitunter kann es sich auch um eine Muskelerkrankung handeln.

In fast allen Fällen ist es möglich, dass der Mediziner die Beschwerden lindert und den Gelenkverschleiß aufhält. Im Mittelpunkt steht natürlich die Bewegung. Gelenkfreundliche Sportarten (wie etwa Schwimmen oder Radfahren) und gezielte Gymnastik können den Betroffenen, vor allem im Anfangsstadium, derart entlasten, dass einerseits die betroffenen Gelenke gestärkt werden und andererseits die Beschwerden kaum noch spürbar sind. Bei Übergewicht ist es notwendig, dieses in weiterer Folge zu reduzieren.

Welche Medikamente werden verordnet?

Vorwiegend entscheiden sich die behandelnden Ärzte für Tabletten oder Spritzen (vorwiegend Hyaluronsäurespritzen). Auch Gels und Salben können dabei helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Wann kommt es zu einer Operation?

Diagnostiziert der Mediziner eine fortgeschrittene Arthrose, kann es bereits – aufgrund starker Schmerzen und Unbeweglichkeit – zu einer eingeschränkten Lebensqualität gekommen sein; am Ende hilft nur noch das künstliche Gelenk. Kritisch ist der Umstand, wenn die Knie- und Hüftbeschwerden dazu geführt haben, dass sich ein sogenannter „Hink-Mechanismus“ entwickelt hat. Der „Hink-Mechanismus“, der auch als „Schonhaltung“ bezeichnet wird, führt unweigerlich zu weiteren Beschwerden. Damit Folgeschäden, wie etwa Probleme mit der Wirbelsäule, vermieden werden, empfehlen Ärzte daher eine Operation.

[category_list category_name=“hyaluronsaeure-in-der-orthopaedie “ posts_per_page=“20″]

Arthrose: Untersuchungen und Diagnose

Besteht der Verdacht einer Arthrose, sollte sich der Betroffene in die Hände eines Facharztes für Orthopädie begeben. In fast allen Fällen stellen Orthopäden den richtigen Ansprechpartner dar, wenn beim Menschen Gelenksbeschwerden aufgetreten sind.

Arthrose: Untersuchungen und DiagnoseGelenkverschleiß im Knie

Besteht der Verdacht einer Arthrose, sollte sich der Betroffene in die Hände eines Facharztes für Orthopädie begeben. In fast allen Fällen stellen Orthopäden den richtigen Ansprechpartner dar, wenn beim Menschen Gelenkbeschwerden aufgetreten sind. Klagt der Betroffene jedoch über Beschwerden, die er im Kiefergelenk lokalisieren konnte, sind Kieferorthopäden oder Zahnärzte zu empfehlen.

Zu Beginn wird die Krankengeschichte besprochen; bei der Anamnese möchte der Arzt – im Rahmen eines sehr ausführlichen Gesprächs – Informationen über seinen Patienten einholen. Dabei stellen folgende Fragen keine Seltenheit dar:

„Ist das Gelenk – etwa durch eine Erkrankung oder Trauma – vorbelastet?“
„Beginnen die Schmerzen zu Beginn der Bewegung oder treten sie erst nach einer längeren Belastung auf?“
„Kommt es zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Schmerzen, wenn Sie aktiv oder in Ruhe sind?“
„Gibt es Situationen, in denen die Schmerzen stärker werden?“

Die körperliche Untersuchung

Nach der Anamnese kommt es zur körperlichen Untersuchung. Dabei beurteilt der Arzt die Gelenkstellung und achtet auch auf etwaige Beeinträchtigungen der Gelenksfunktionen. Der Arzt gibt dem Mediziner Anweisungen, wie er seine Gelenke bewegen soll; berichtet der Patient etwa über Schmerzen in der Wirbelsäule oder in den Beinen, wird der Patient vor dem Arzt ein paar Schritte gehen müssen. So kann der Arzt beurteilen, ob der Bewegungsablauf auffällig ist oder nicht.

Des Weiteren versucht der Mediziner die betroffenen Gelenke selbst zu bewegen, wobei er auf den Bewegungsumfang achtet. Zudem werden verschiedene Druckpunkte getestet; jene befinden sich meistens über dem Gelenkspalt, am Ansatz von Bändern und Sehnen und an der Muskulatur. Besteht bereits ein ausgeprägtes Krankheitsbild, können bereits Geräusche – wie etwa ein grobes Knirschen oder sanftes Reiben – wahrgenommen werden (Krepitation).

Bildgebende Verfahren

Schon zu Beginn der Krankheit ist es möglich, die Arthrose in den Röntgenaufnahmen zu erkennen. Der Mediziner erkennt auf den Aufnahmen, dass der Gelenkspalt schmäler geworden ist. Liegt eine verdichtete Knochenstruktur, die sich unter dem Gelenkknorpel befindet, vor, zeichnet sich diese auf dem Röntgenbild dadurch ab, dass sie weißer ist. Auch knöcherne Anbauten können heller als die dargestellten Knochen sein. Bestehen dunkle Hohlräume, handelt es sich um Geröllzysten. Auch Fehlstellungen und veränderte Knochenstrukturen können auf dem Röntgenbild erkannt werden.

Jedoch sind sichtbare Veränderungen kein Garant, ob und inwiefern der Patient unter den Beschwerden leidet. So gibt es auch immer wieder gravierende Zeichen, wobei die Patienten keine Beschwerden oder Schmerzen haben. Zu beachten ist, dass Frühstadien der Arthrose jedoch im Röntgenbild auch gerne übersehen werden. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Ärzte für weitere bildgebende Verfahren und lassen eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder Computertomografie (CT) durchführen.

[category_list category_name=“hyaluronsaeure-in-der-orthopaedie “ posts_per_page=“20″]

Arthrose: Anzeichen & Symptome

Bei einer zentralen Arthrose treten Schmerzen in den Gelenken auf sowie zunehmende Schwierigkeiten in den Bewegungsabläufen. Aufgrund der häufig auftretenden Entzündungen kommt es zu Rötungen, verstärkten Schmerzen, Schwellungen (verursacht durch einen Gelenkerguss) und Überwärmungen.

Die Symptome einer ArthroseArthrose Anzeichen & Symptome

Bei einer zentralen Arthrose treten Schmerzen in den Gelenken auf sowie zunehmende Schwierigkeiten in den Bewegungsabläufen. Aufgrund der häufig auftretenden Entzündungen kommt es zu Rötungen, verstärkten Schmerzen, Schwellungen (verursacht durch einen Gelenkerguss) und Überwärmungen. Im fortgeschrittenen Verlauf der Arthrose entstehen Verformungen und Knoten im Bereich der betroffenen Gelenke.

Häufig weisen nur ein oder wenige Gelenke die typischen Symptome einer Arthrose auf. Viele Patienten haben jahrelang keinerlei Beschwerden. Dennoch sind anhand eines Röntgenbilds deutliche Anzeichen für die Krankheit erkennbar. Bei traumatischen Ereignissen handelt es sich um eine Ausnahme. Diese entwickeln häufig innerhalb eines kurzen Zeitraumes typische Symptome einer Arthrose. Somit empfinden die Patienten die gleichen charakteristischen Schmerzen. Während anfangs nur die Belastung des Gelenkes Schmerzen verursacht, kommen im weiteren Verlauf der Arthrose Schmerzen bei Bewegung hinzu oder Ruheschmerz.
Welche Symptome auftreten ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Einige Betroffene können das Gelenk nur eingeschränkt bewegen. Bei anderen Patienten ist das Gelenk geschwollen oder sie hören ein deutlich knackendes oder knirschendes Geräusch, wenn sie es bewegen.

Die drei Schmerzarten bei Arthrose

Bei einer Arthrose gibt es drei unterschiedliche Arten der Schmerzen.

Zu Beginn entsteht der Anlauf- beziehungsweise Startschmerz. Er entsteht dadurch, dass das Gelenk nicht mehr ausreichend geschmiert wird und sich der Knorpel bereits teilweise abbaut. Somit reiben die Oberflächen des Knorpels bei Bewegung schmerzhaft aufeinander.

Im weiteren Verlauf der Arthrose kommt es zum Ermüdungs- oder Belastungsschmerz. Ursache hierfür ist die raue Gelenkfläche aufgrund der durch Reibung zerstörten Knorpelschicht.

Entzündliche Prozesse innerhalb des Gelenkes verursachen den Ruheschmerz. Infolge der krankheitsbedingten Zerstörung des Gelenkes beginnt der Körper mit dem Abbau der entstandenen Gewebs- und Zelltrümmer. Allerdings greifen die hierfür freigesetzten Enzyme auch den geschädigten Knorpel an. Dadurch entzündet sich das Gelenk und ist als Ruheschmerz spürbar. Diesen Vorgang bezeichnen die Mediziner als „aktivierte Arthrose“.

Übersicht der möglichen Symptome einer Arthrose

  • Die Beweglichkeit der Gelenke ist eingeschränkt und verursacht Schmerzen.
  • Der Anlaufschmerz entsteht zu Beginn einer Bewegung und lässt nach einiger Zeit bei andauernder Bewegung wieder nach.
  • Ermüdungsschmerz aufgrund lang anhaltender Belastung des Gelenkes
  • Es kommt zu Schwierigkeiten, eine Bewegung des Gelenkes bis zum Ende durchzuführen.
  • Hörbare knackende oder knirschende Geräusche im Gelenk
  • Zunahme der Beschwerden bei feuchtem oder kaltem Wetter.
  • Ein Hitzegefühl, das bei Belastung entsteht.
  • Kältegefühl
  • Das Gefühl einer vorhandenen Schwellung, obwohl äußerlich nichts erkennbar ist.

[category_list category_name=“hyaluronsaeure-in-der-orthopaedie“ posts_per_page=“20″]