Gelenkverschleiß und Schmerzen

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte.

Gelenkverschleiß und SchmerzenDer schmerzhafte Gelenkverschleiß

Im Laufe der Jahre kommt es zu einem unweigerlichen Gelenkverschleiß. Der Betroffene klagt zu Beginn über Schmerzen im Knie oder auch Probleme mit seiner Hüfte. Da die menschlichen Gelenke lebenslang beansprucht werden, kommt es unweigerlich zu einer Abnutzung. Mediziner sprechen dabei von Knorpelschäden und bezeichnen den im Endstadium befindlichen Gelenkverschleiß als Arthrose.

Welche Faktoren können eine Arthrose begünstigen?

Bewegungsmangel und Übergewicht – zwei Faktoren, die Arthrose begünstigen. Auch eine falsche und einseitige Belastung kann dazu führen, dass es zu einer schnelleren Abnutzung der Gelenke kommt. Weitere Faktoren, die eine Arthrose begünstigen, sind etwa Erkrankungen wie Osteoporose und Rheuma oder auch eine genetische Veranlagung.

Welche Beschwerden treten auf?

Die morgendlichen Anlaufschwierigkeiten sind das erste Warnzeichen. Steht der Betroffene auf und bemerkt, dass seine Gelenke „eingerostet“ sind und es mitunter mehrere Minuten dauert, bis er seine volle Beweglichkeit zurückgewonnen hat, liegt mitunter der Verdacht nahe, dass es sich um eine beginnende Arthrose handelt. Weitere Symptome sind Schmerzen im Knie oder an der Hüfte; kommt es zu einer Belastung, verschlimmern sich die Beschwerden. So kann der Betroffene sein Knie nicht mehr zur Gänze durchstrecken.

Wie sollten sich Betroffene verhalten?

Zu Beginn sollte die Entwicklung beobachtet werden. Die Belastung wird in weiterer Folge reduziert, sodass der Betroffene erkennen kann, ob die Beschwerden abnehmen oder weiterhin unverändert bleiben. Kommt es zu keiner Verbesserung, sollte ein Facharzt für physikalische Therapie oder ein Orthopäde aufgesucht werden. Der Mediziner untersucht in weiterer Folge das Gelenk; Arthrose kann, muss aber nicht unbedingt diagnostiziert werden. Mitunter kann es sich auch um eine Muskelerkrankung handeln.

In fast allen Fällen ist es möglich, dass der Mediziner die Beschwerden lindert und den Gelenkverschleiß aufhält. Im Mittelpunkt steht natürlich die Bewegung. Gelenkfreundliche Sportarten (wie etwa Schwimmen oder Radfahren) und gezielte Gymnastik können den Betroffenen, vor allem im Anfangsstadium, derart entlasten, dass einerseits die betroffenen Gelenke gestärkt werden und andererseits die Beschwerden kaum noch spürbar sind. Bei Übergewicht ist es notwendig, dieses in weiterer Folge zu reduzieren.

Welche Medikamente werden verordnet?

Vorwiegend entscheiden sich die behandelnden Ärzte für Tabletten oder Spritzen (vorwiegend Hyaluronsäurespritzen). Auch Gels und Salben können dabei helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Wann kommt es zu einer Operation?

Diagnostiziert der Mediziner eine fortgeschrittene Arthrose, kann es bereits – aufgrund starker Schmerzen und Unbeweglichkeit – zu einer eingeschränkten Lebensqualität gekommen sein; am Ende hilft nur noch das künstliche Gelenk. Kritisch ist der Umstand, wenn die Knie- und Hüftbeschwerden dazu geführt haben, dass sich ein sogenannter „Hink-Mechanismus“ entwickelt hat. Der „Hink-Mechanismus“, der auch als „Schonhaltung“ bezeichnet wird, führt unweigerlich zu weiteren Beschwerden. Damit Folgeschäden, wie etwa Probleme mit der Wirbelsäule, vermieden werden, empfehlen Ärzte daher eine Operation.

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Hyaluronsäure als Mittel gegen Arthrose

Bei Gelenkverschleiß hat sich die Therapie mit Hyaluronsäure inzwischen fest etabliert. Grundlage dessen ist das Wissen über den prinzipiellen Aufbau unserer Gelenke.

HyaluronsäuretherapieHyaluronsäure als Mittel gegen Arthrose

Bei Gelenkverschleiß hat sich die Therapie mit Hyaluronsäure inzwischen fest etabliert. Grundlage dessen ist das Wissen über den prinzipiellen Aufbau unserer Gelenke. Damit diese sich auch unter Belastung nahezu reibungsfrei bewegen können, sind die Knochen im Bereich der Gelenke von einer mehrere Millimeter dicken Knorpelschicht überzogen. Jedes Gelenk ist darüber hinaus von einer Gelenkkapsel umschlossen, in der sich eine Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) befindet, deren Hauptbestandteil Hyaluronsäure ist.

Diese körpereigene Flüssigkeit hat viele bemerkenswerte Eigenschaften. Eine davon wird in der Chemie als „hydrophil“ bezeichnet. Damit ist die Fähigkeit gemeint, sehr viel Wasser anziehen und in die Molekularstruktur einbinden zu können. Auf diese Weise ist es unserem Körper möglich, die Viskosität der Flüssigkeit in der Gelenkkapsel den unterschiedlichen Belastungen dynamisch anzupassen. Knorpel, der einem Verschleiß ausgesetzt ist, kann durch die Hyaluronsäure, die den Knorpel ständig mit Nährstoffen versorgt, wieder repariert werden.

Gerade weil Hyaluronsäure ein körpereigener Stoff ist, weitet sich ihr Einsatzgebiet in der Medizin immer weiter aus. In den Facharztpraxen für Orthopädie ist Hyaluronsäure nicht mehr wegzudenken. Mit dem Ziel der Beschwerdefreiheit kommen viele Arthrose-Patienten regelmäßig dorthin, um ihr Depot an Hyaluronsäure bei Arthrose auffrischen zu lassen.

Arthrose und ihre Ursachen

Unter den Begriff „Arthrose“ fallen alle Abnutzungserscheinungen, die mit dem fortschreitenden Verschleiß von Gelenkknorpel einhergehen. Besonders betroffen sind hiervon die Knie, die Hüftgelenke und die Bandscheiben, aber auch die Schultergelenke geraten zunehmend in den Fokus der Arthrosebehandlung. Der Krankheitsverlauf ist bei unterschiedlichen Ursachen eher schleichend.

Typische Ursachen der Arthrose sind das Alter, Übergewicht, mangelnde Bewegung oder starke, oftmals einseitige Belastungen durch Fehlstellungen, die zum Beispiel angeboren sind oder durch eine Verletzung (Unfall) entstanden sein können. Nicht zuletzt spielt auch die Ernährung bei der Entstehung der Arthrose eine Rolle. Zu viel Fleisch, Salz, Alkohol, gesättigte Fettsäuren führen über Jahre zur Übersäuerung des Körpers, wodurch alle Entzündungsprozesse stark befördert werden.

Hyaluronsäure als Therapiemittel in der Orthopädie

Wichtig ist eine möglichst frühe Erkennung einer Arthrose im Sinne der richtigen Diagnose. Im Zuge der Hyaluronsäure-Therapie wird die Gelenkflüssigkeit, die entweder fast fehlt oder chemisch verändert vorliegt, ergänzt beziehungsweise ersetzt. In einem eher frühen Arthrosestadium kann dadurch eine weitgehende Ausheilung erreicht werden. Ist der Knorpel bereits vollständig abgebaut, sodass die Knochenhäute extrem schmerzhaft aufeinander reiben, ist der Einsatz eines künstlichen Gelenks unumgänglich.

Der Orthopäde injiziert dabei den Wirkstoff unter sterilen Bedingungen in das Gelenk. Ganz wichtig für den Patienten ist die Kenntnis, dass die Flüssigkeit immer wieder an jede erdenkliche Stelle des Knorpels gelangen muss, um ihn ernähren zu können. Dies gelingt nur durch viel Bewegung, die aber möglichst keine Belastung für das Gelenk darstellen soll. Schwimmen ist deshalb eine besonders gute Ergänzung der Therapie. Fragen Sie Ihren Orthopäden auch nach optimalen Gymnastikübungen, die Sie jederzeit und regelmäßig selbst zu Hause durchführen können.

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Häufige Formen von Arthrose

Die Gelenkerkrankung Arthrose (Arthrosis deformans) bezeichnet eine dauerhafte Schädigung des Gelenkknorpels, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Sie ist weit verbreitet und äußert sich vorrangig durch Schmerzen im betroffenen Gelenk.

Arthrose: Häufigkeitgelenke-staerken

Die Gelenkerkrankung Arthrose (Arthrosis deformans) bezeichnet eine dauerhafte Schädigung des Gelenkknorpels, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Sie ist weit verbreitet und äußert sich vorrangig durch Schmerzen im betroffenen Gelenk. Obwohl sich eine Arthrose nicht mehr zurückbilden kann, lässt sich die Lebensqualität des Patienten doch maßgeblich steigern.

Wie häufig ist Arthrose?

Beinahe jeder Mensch leidet ab und zu unter Gelenkschmerzen. Während bei jungen Menschen meist außergewöhnliche Belastungen dazu führen, sind es gerade bei älteren Personen die Vorboten einer entstehenden Arthrose. Gelenkverschleiß ist fast nicht zu vermeiden. Schon in den 40er-Lebensjahren der meisten Menschen lassen sich in einem Röntgenbild Zeichen von Gelenkverschleiß erkennen, auch wenn sie in diesem Stadium noch nicht als Arthrose bezeichnet werden können. Spätestens aber zwischen dem 65. und 70. Lebensjahr treten Symptome von Gelenkverschleiß bei fast jedem Menschen auf. Die Wahrscheinlichkeit, an einer echten Arthrose zu erkranken, steigt rapide mit zunehmendem Lebensalter. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Arthrose eine reine Erkrankung älterer Menschen ist.

Welche Formen der Arthrose gibt es?

Jedes Gelenk des Körpers kann verschleißen, besonders aber diejenigen, die im Leben des Menschen besonders belastet wurden. Es kann sich um Daumen, Ellenbogen oder auch das Sprunggelenk handeln. Selten, aber möglich sind auch Arthrosen in Kiefergelenken und sogar in den Zehen. Gehäuft zeigen sich Arthrosen allerdings an der Wirbelsäule und den unteren Extremitäten, also in den Beinen. Diese Gelenke sind es, die maßgeblich das Körpergewicht tragen. Statistisch betrachtet leiden 24 von 25 Arthrose-Patienten an Symptomen in Bein- und Wirbelgelenken.

Häufige Formen der Arthrose sind:

Viele dieser häufig betroffenen Gelenke gehören zu den meistgenutzten Gelenken des Körpers. Der Kiefer beispielsweise hat im Laufe eines menschlichen Lebens sehr viel Arbeit vor sich. Andere, seltenere Arthrosen dagegen kommen gehäuft in Berufen vor, in denen gerade diese Gelenke viel beansprucht werden. Schutzmaßnahmen gibt es häufig nicht oder sie waren zu den Zeiten, als die heutigen Arthrose-Patienten noch berufstätig waren, noch gar nicht üblich oder vorgeschrieben.

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Hilfe bei Gelenkverschleiß

Es ist nur folgerichtig, dass sich unsere Gelenke mit zunehmendem Alter verschleißen. Von Arthrose spricht man dann, wenn der Gelenkverschleiß das normale altersbedingte Maß deutlich überschreitet.

Gelenkverschleiß trifft fast jedengelenke-staerken

Es ist nur folgerichtig, dass sich unsere Gelenke mit zunehmendem Alter verschleißen. Von Arthrose spricht man dann, wenn der Gelenkverschleiß das normale altersbedingte Maß deutlich überschreitet. Da die Veränderung oder der Verlust des Gelenkknorpelmaterials dazu führt, dass die empfindliche Knochenhaut direkt aufeinander reibt, kommt es zu chronischen Entzündungen, die extrem schmerzhaft sein können und die Bewegung des Menschen zum Erlahmen bringen können. Das bedeutet für den Betroffenen einen Tiefpunkt an Lebensqualität. Wir zeigen hier Wege auf, wie man gegen die Arthrose vorgehen kann.

Was begünstigt die Arthrose?

Gelenkverschleiß entwickelt sich über lange Zeit immer dann, wenn man seine Gelenke verschleißt. Wie ist das möglich? Selbstverständlich durch jahrelange Überbelastung fernab von den natürlichen Bewegungen, wofür unsere Gelenke gemacht sind. Typische Ursachen sind:

  • Übergewicht
  • Angeborene oder auch traumatisch bedingte Gelenkfehlstellungen
  • Knochenerkrankungen wie Osteoporose
  • Oftmals beruflich bedingtes ständiges schweres Heben

An dieser Stelle darf aber auch nicht der Hinweis fehlen, dass viele junge Menschen heute aus übertriebenem sportlichen Ehrgeiz ihre persönliche Arthrose vorprogrammieren. Wer zum Beispiel meint, drei Mal die Woche Marathon trainieren zu müssen, überfordert seine Knie-, Hüft- und Sprunggelenke einschließlich der Bandscheiben. Dafür ist die menschliche Physis nicht gemacht.

Ganz typische Stellen, die auch von Arthrose betroffen werden können, sind die Oberschenkel- und Schienenbeinknochen. Beide sind normalerweise von einer glatten Knorpelschicht überzogen. Dieser Knorpel funktioniert aber nur im Zusammenwirken mit einer Schleimhaut, die mithilfe ihrer sogenannten Fresszellen für den Abbau des feinen Knorpelabriebs sorgt. Darüber hinaus wird von der Gelenkschleimhaut auch die „Gelenkschmiere“ bereitgestellt, die zugleich den Knorpel ernährt. Durch regelmäßige Bewegungen wird die Gelenkschmiere in den Knorpel aufbauend eingearbeitet.

Bei Fehlbelastung oder fehlender Bewegung wird der Knorpel sogar überernährt mit der Folge, dass seine Oberfläche weicher wird und Risse bekommt. Mit dem vermehrten Absterben von Knorpelzellen setzt dann die fatale Entwicklung der unaufhaltsamen Arthrose ein.

Häufige Folgen der Arthrose

Rein statistisch wird die Arthrose in Deutschland am häufigsten im Kniegelenk diagnostiziert. Von Arthrose betroffen sind hierzulande zurzeit ungefähr fünf Millionen Menschen. Auch weltweit ist Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung. Ihre typischen Folgen sind:

  • Achsen-Fehlstellung der Beine
  • X-Beinstellung bei Frauen, O-Beinstellung bei Männern

Der Arthrose vorbeugen

Eine ganz zentrale Rolle spielt hier die Ernährung. Die zunehmende Übersäuerung unseres Körpers durch falsche Ernährung (zu viel fettes Fleisch, Industriezucker, Fette, Nikotin und Alkohol) greift unser Knorpelmaterial aggressiv und zersetzend an. Auch Übergewicht ist eine Auswirkung falscher Ernährung, und mit dem Übergewicht und den Schmerzen in den Gelenken kommt der Bewegungsmangel ganz automatisch. Das ist ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt, und genau damit müssen wir so früh wie möglich anfangen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Möglichkeiten der Ärzte und Orthopäden sind nicht grenzenlos. Operationen und künstliche Gelenke sind oftmals sogar unumgänglich, wenn man seine Lebensumstellung nicht rechtzeitig hinkriegt. In den früheren Stadien der Erkrankung können physikalisch-therapeutische Maßnahmen wie Krankengymnastik hilfreich sein. Auch Einlagen in den Schuhen können überlasteten Knien helfen. Darüber hinaus werden auch Eigenbluttherapien und das Einspritzen von Hyaluronsäure angeboten.

Fazit

Die Entstehung der Arthrose geht langsam und ist im Wesentlichen der eigenen Lebensführung, insbesondere der falschen Ernährung, geschuldet. Wenn dann noch einseitige Überlastungen bestimmter Gelenke und Übergewicht hinzukommen, ist die Arthrose schon fast vorprogrammiert. Abnehmen bei gesunder Ernährungsweise und sanfter Sport (zum Beispiel Schwimmen) sind die ärgsten Feinde der Arthrose, vorausgesetzt, man kommt früh genug zu dieser Erkenntnis.

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Spritzen gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben.

Spritzen gegen ArthroseInjektionen gegen Arthrose – Die Nadel gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben. Ziele der Spritzentherapie sind das Lindern der Schmerzen sowie das Bekämpfen von Schwellungen. Außerdem erhält das Knie mit diesem Verfahren wieder mehr Beweglichkeit.

Der Einsatz von Hyaluronsäurespritzen

Bei Hyaluron handelt es sich um einen natürlichen Teil der menschlichen Gelenkschmiere. Diese erfüllt die Funktion, den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen und ihn auf geschmeidige Weise gleiten zu lassen. Aufgrund ihrer Zähflüssigkeit kann die Gelenkschmiere die Wirkung eines Stoßdämpfers entfalten. Kommt es zu einer Arthrose, büßt das betroffene Gelenk jedoch an Gelenkschmiere ein, was sich letztlich durch Gelenksteife und Schmerzen bemerkbar macht. Durch die Anwendung von Hyaluronsäure, deren Herstellung synthetisch erfolgt, lässt sich die Mangelerscheinung ausgleichen, was zu einer Besserung der Beschwerden führt. Zu diesem Zweck wird die Hyaluronsäure innerhalb von mehreren Wochen regelmäßig in einen Gelenkspalt injiziert.

Spritzen mit Kortison

Das Steroidhormon Kortison ist unter Medizinern umstritten. Grund dafür sind die ausgeprägten Nebenwirkungen im Falle einer zu langen Darreichung oder einer zu hohen Dosierung. Dazu gehören in erster Linie Muskelschwund, das Ausdünnen der Haut oder das Aufschwemmen des Körpers. Trotzdem werden Spritzenbehandlungen mit Kortison im Falle einer akuten Arthrose, die mit einer schmerzhaften Entzündung sowie einer Schwellung des Gelenks einhergeht, von den Ärzten positiv eingestuft. So entfaltet das Kortison die positive Eigenschaft, die Entzündung der Schleimhaut zu bremsen. Durch die Schleimhautentzündung kommt es zur Herstellung von Flüssigkeit, durch die das betroffene Gelenk anschwillt.
Erster Schritt der Kortisontherapie ist das Abziehen der Flüssigkeit aus dem entzündeten Kniegelenk. Anschließend findet die Injektion des Kortisons statt. Die einzelnen Behandlungen werden in der Regel drei Mal pro Woche vorgenommen. Dies geschieht über einen Zeitraum von sechs Wochen.

Radiosynoviorthese

Unter einer Radiosynoviorthese (RSO) wird eine Bestrahlung der entzündeten Schleimhaut des Gelenks verstanden. Zu diesem Zweck erfolgt durch einen Nuklearmediziner das Injizieren eines schwach radioaktiven Stoffes in das betroffene Kniegelenk. Durch dieses Verfahren findet das Bestrahlen der entzündeten Schleimhaut statt, was gewissermaßen eine Verödung bedeutet. Die Herstellung der Flüssigkeit, die für das Anschwellen des Gelenks verantwortlich ist, wird mit dieser Methode gestoppt. Der Patient profitiert davon durch eine Reduktion seiner Schmerzen. Darüber hinaus erhält er mehr Bewegungsfreiheit.

Wichtig sind eine fachgerechte Dosierung und die korrekten Zeitabstände

Damit es bei der Spritzentherapie nicht zu unerwünschten Komplikationen kommt, ist es wichtig, dass sich der behandelnde Arzt präzise an die Anleitungen des Wirkstoffproduzenten hält. So dürfen nicht mehr als die angegebenen Injektionen je Spritze verabreicht werden. Von hoher Bedeutung ist zudem das Einhalten des vorgeschriebenen Zeitabstands zwischen den Injektionen.

Dem Patienten wird empfohlen, sich vor einer Spritzenbehandlung vom Orthopäden gut über die Therapie informieren zu lassen. Als wichtiger Hinweis auf einen seriösen Facharzt gilt das Vornehmen einer gründlichen körperlichen Untersuchung.

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Gelenkverschleiß im Knie

Eine Kniegelenksarthrose bedeutet meistens, dass jeder Schritt schmerzt und die Lebensqualität drastisch sinkt. Schmerzen im Knie sind in der Bevölkerung weit verbreitet, und vor allem ältere Menschen müssen darunter leiden.

Gelenkverschleiß im KnieSchmerzende Kniegelenke durch Gelenkverschleiß

Eine Kniegelenksarthrose bedeutet meistens, dass jeder Schritt schmerzt und die Lebensqualität drastisch sinkt. Schmerzen im Knie sind in der Bevölkerung weit verbreitet, und vor allem ältere Menschen müssen darunter leiden. Die Knie schmerzen in solchen Fällen oft nicht nur, wenn sie stark belastet werden, sondern schon bei alltäglicher Bewegung und selbst bei körperlicher Ruhe. Eine Arthrose im Kniegelenk beeinträchtigt nicht nur das körperliche Wohlbefinden. Sie behindert die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und drückt auf Geist und Seele.

Die Knie gehören zu den Gelenken, die am häufigsten unter Verschleiß zu leiden haben. Durch Überlastung, körperliche Fehlhaltung oder fortgeschrittenes Alter reiben sich die Gelenkknorpel nach und nach ab, bis schließlich die Gelenkknochen schmerzhaft aneinander scheuern. Der Knorpel im Kniegelenk wird selbst nicht durchblutet, sondern die Gelenkschmiere versorgt ihn mit Nährstoffen. Mit fortschreitender Arthrose wird dem Kniegelenk immer weniger Gelenkschmiere zugeführt. Allein schon der Mangel an Gelenkschmiere kann das Gelenk versteifen. Ihr Hauptbestandteil ist Hyaluronsäure. Künstlich hergestellte Hyaluronsäure kann den Mangel ausgleichen und die Beschwerden der Arthrose lindern. Dazu wird sie dem Kniegelenk durch eine Injektion zugeführt.

So schmiert Hyaluronsäure das Kniegelenk

Neben Hyaluronsäure gibt es zahlreiche weitere Medikamente mit oder ohne Kortison, die die Beschwerden der Arthrose lindern. Häufig werden Patienten mit Kniegelenksarthrose verschiedene Tabletten verordnet. Manche Medikamente werden direkt in das Kniegelenk injiziert, durch eine sogenannte intraartikuläre Injektion. Dazu gehört auch die Hyaluronsäure.

Als Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit schmiert sie das Kniegelenk. Sie sorgt für eine fast reibungsfreie Bewegung des Knies, besser als das Schmieröl im Scharnier. Sie passt sich der Belastung an und wirkt nicht nur gleitend, sondern auch stoßdämpfend. Alles in allem vermittelt die Hyaluronsäure das reibungslose Zusammenwirken der wesentlichen Bestandteile des Kniegelenks. Zusätzlich bindet sie die feinen Abriebpartikel, die sich zwischen die Gelenkflächen setzen. Der Abrieb wirkt ähnlich wie Sand im Scharnier und erhöht den Verschleiß des Kniegelenks.

Hyaluronsäure in Injektionsform

Mehrere Pharmaproduzenten bieten Präparate mit künstlich hergestellter Hyaluronsäure an. Die meisten dieser Präparate wirken ähnlich. Auch wenn die enthaltene Hyaluronsäure künstlich hergestellt wird, entspricht sie doch der körpereigenen Substanz. Der Facharzt injiziert sie mit einer Fertigspritze direkt in das Kniegelenk, wobei die Dauer der gesamten Behandlung je nach Präparat variiert. Je nach Hyaluron-Präparat wird es als Einmalspritze verabreicht oder wöchentlich über drei bis fünf Behandlungseinheiten injiziert. Während Kortison sofort wirkt, benötigen die Hyaluron-Präparate drei bis zehn Wochen, bis sie vollständig wirken. Nach und nach baut der Körper die eingespritzte Hyaluronsäure wieder ab. Daher muss die Behandlung etwa halbjährlich wiederholt werden. Der Körper verträgt dies beliebig oft, da hier mit der körpereigenen Substanz behandelt wird.

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