Bio-Hyaluronsäure

Bio-Hyaluron

Bio HyaluronHyaluron ist ein Bestandteil unseres Gewebes. So finden wir Hyaluron in den Muskeln, in den Sehnen und auch in der Haut. Hyaluronsäure kann Wasser binden und sorgt somit in weiterer Folge für ein vitales und gesundes Aussehen unserer Haut.

Hyaluronsäure ist die natürliche Anti-Aging-Wunderwaffe

Doch Menschen, die sich für Bio-Hyaluron-Behandlungen entscheiden, müssen sich immer wieder diverse Vorurteile anhören: Bio mag ja gut sein, aber hilft Hyaluron wirklich gegen Falten? Natürlich! In der natürlichen Kosmetik gibt es diverse Power-Wirkstoffe – so etwa Coenzym Q10, Kollagen und auch die Hyaluronsäure. Dabei handelt es sich um die sogenannte „grüne Anti-Aging-Liste“. Des Weiteren bieten viele Naturkosmetik-Hersteller auch Pflegeprodukte für reife Haut an. Dabei wird der Verbraucher relativ schnell erkennen, dass auch hier die alten Bekannten – wie etwa Kollagen, Coenzym Q10 und Hyaluronsäure – in den Cremetöpfen zu finden sind. Keine Sorge – hier wird nicht geschummelt oder mit falschen Versprechen geworben. Jene Wirkstoffe, die wir aus der Natur kennen, sind den synthetischen Wirkstoffen oftmals überlegen.

Hyaluronsäure hilft der Haut und sorgt für ein jüngeres Aussehen

Hyaluronsäure gilt als wahrer Jungbrunnen. Dabei handelt es sich um einen körpereigenen Zuckerstoff, der sich zwischen unseren Bindegewebsfasern bildet und dafür sorgt, dass unsere Haut glatt, faltenfrei und vital bleibt. Schlussendlich genügt bereits 1 Gramm Hyaluron, damit rund drei Liter Flüssigkeit gebunden werden können! Hyaluronsäure findet sich auch in den Hahnenkämmen. In den 1980er Jahren gab es daher zahlreiche Cremes mit Hyaluronsäure aus Hahnenkämmen, wobei der Feuchtigkeitsspender heutzutage nicht mehr aus den Kämmen gewonnen wird; heutzutage wird Hyaluronsäure synthetisch hergestellt oder direkt aus diversen Bakterienkulturen gewonnen. Anders jedoch bei der Hyaluronsäure: Bio-Hyaluronsäure wird aus den Mikroorganismen des Weizens gewonnen, sodass es sich um ein biologisches und auch veganes Produkt handelt.

Die biologische Faltenunterspritzung

Hyaluron wird als kristallklares Gel in die Hautfalten injiziert. Dabei verstärkt das injizierte Hyaluron die Produktion des körpereigenen Hyalurons; in weiterer Folge kommt es zu einem deutlich verbesserten Hautvolumen. Das Hyaluron wird mit einer extrem dünnen Nadel injiziert; die zu behandelnde Region wird im Vorfeld mit einer Anästhesiecreme oder einem Kühlungsspray betäubt, sodass die Injektionen keine Schmerzen verursachen.

Der Patient darf sich über ein sofortiges Ergebnis freuen, welches nicht nur lange anhält, sondern auch besonders natürlich ist, sodass es zu keiner „versteinerten Mimik“ kommt. Natürlich spielen auch die Ausprägungen und die Faltentiefen eine wesentliche Rolle, sodass natürlich die individuelle Verfassung eine wesentliche Rolle spielt, welche Erfolge tatsächlich erzielt werden können. Klagt der Patient unter sehr starken und tiefen Falten, kann das Gewebe nicht mehr zur Gänze angehoben werden, sodass es „nur“ zu einem sogenannten „Weichzeichner-Effekt“ kommt. Aber auch hier tritt eine optische Verjüngung ein.

Wann kann das Biolifting in Anspruch genommen werden?

Patienten, die von den „klassischen Schönheitsfalten“ (Mundfalten, Stirnfalten, Nasenfalten) betroffen sind, können – nur mit dem Biolifting – ihre Falten derart korrigieren lassen, dass sie um Jahre jünger aussehen. Jedoch kann biologisches Hyaluron auch zur Behandlung von Aknenarben verwendet werden; selbst eine Vergrößerung des Lippenvolumens ist möglich.

Hyaluronspritze für das Knie

Wer Hyaluronsäure hört, wird automatisch an Faltenbehandlungen denken. Doch Hyaluron ist nicht nur ein wirksames Antifalten-Mittel, sondern auch die Schmiere unserer Gelenke.

Hyaluron bei Kniebeschwerden

Wer Hyaluronsäure hört, wird automatisch an Faltenbehandlungen denken. Doch Hyaluron ist nicht nur ein wirksames Antifalten-Mittel, sondern auch die Schmiere unserer Gelenke. Hat der Mensch nicht genug Hyaluron in seinen Gelenken, kommt es in weiterer Folge zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen. Vor allem Patienten, die bereits an Arthrose leiden, werden immer wieder mit Hyaluronsäure behandelt. Dabei injiziert der Mediziner das Hyaluron in die betroffene Region, sodass die Beschwerden gelindert werden können.

Leidet der Patient unter einer Arthrose im Knie, beeinflusst das nicht nur sein körperliches Wohlbefinden. Viele Patienten kämpfen, aufgrund der anhaltenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, mit psychischen Problemen. Wenn das Gehen, das Aufstehen und andere Bewegungen tagtäglich mit Schmerzen verbunden sind, verlieren viele Betroffene die Hoffnung, jemals wieder schmerzfrei am Leben teilnehmen zu können.

Eine Kniegelenksarthrose, die im fortgeschrittenen Alter auftritt, stellt heutzutage keine Seltenheit mehr dar. Da es sich dabei um eine Verschleißerkrankung handelt, kann jeder, der sich im höheren Lebensalter befindet, zum Betroffenen werden. Bei der Arthrose reiben die Gelenkknorpel aneinander, wobei im Laufe der Zeit Abnutzungen entstehen. In weiterer Folge reibt Knochen an Knochen; ein Zustand, der für die Schmerzen verantwortlich ist. Die Flüssigkeit, die als „Puffer“ fungierte, ist aufgebracht. Das Kniegelenk hat seine natürliche Schmiere verloren. Wird ein derartiger Zustand nicht behandelt, folgt mitunter eine Versteifung des Gelenks.

Das Knorpelgewebe, das im Gelenk vorzufinden ist, wird nicht mit Blutgefäßen versorgt. Die Nährstoffe, die das Gewebe benötigt, werden über die Gelenkschmiere geliefert. Das Problem, das sehr wohl den Hauptaspekt der Arthrose ausmacht, ist der Umstand, dass Hyaluron nicht dauerhaft produziert wird. Mit dem Alter wird weniger Hyaluron hergestellt; in weiterer Folge erhält das Knorpelgewebe weniger Nährstoffe. Um einen „Nährstoffmangel“ zu verhindern, kann synthetisch hergestelltes Hyaluron mit einer Hyaluronspritze in das Knie bzw. Gelenk injiziert werden.

Die Hyaluron-Spritze – was passiert in unserem Körper?

Hyaluronsäure wird biotechnologisch hergestellt, wobei es hier de facto keinen Unterschied zwischen der körpereigenen Hyaluronsäure gibt, die in unserem Körper produziert wird. Da die Hyaluronsäure die Schmiere des Gelenks darstellt, wirkt sie – nach der Injektion in das betroffene Gelenk – als Stoßdämpfer und Schutzschicht, sodass eine verbesserte Gleitfähigkeit des Knorpels entsteht.

Der Mediziner injiziert die Hyaluronsäure in das Kniegelenk, sodass Schmerzen gelindert werden können. Nach der Verabreichung kann das Hyaluron seine Fähigkeiten entfalten:

  • Hyaluron wirkt entzündungshemmend
  • Hyaluron dient als Puffer zwischen den Gelenksknorpeln
  • Hyaluron wirkt schmerzlindernd
  • Hyaluron ist das Gleitmittel aller Gelenke
  • Hyaluron regt auch das Wachstum der Knorpelzellen an

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Spritzen gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben.

Spritzen gegen ArthroseInjektionen gegen Arthrose – Die Nadel gegen Arthrose

Für orthopädische Fachärzte gehört das Verabreichen von Spritzen in ein Gelenk zu den Routinebehandlungen. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass zahlreiche Orthopäden Injektionsbehandlungen gegen Arthrose im Knie in ihrem Angebot haben. Ziele der Spritzentherapie sind das Lindern der Schmerzen sowie das Bekämpfen von Schwellungen. Außerdem erhält das Knie mit diesem Verfahren wieder mehr Beweglichkeit.

Der Einsatz von Hyaluronsäurespritzen

Bei Hyaluron handelt es sich um einen natürlichen Teil der menschlichen Gelenkschmiere. Diese erfüllt die Funktion, den Knorpel mit Nährstoffen zu versorgen und ihn auf geschmeidige Weise gleiten zu lassen. Aufgrund ihrer Zähflüssigkeit kann die Gelenkschmiere die Wirkung eines Stoßdämpfers entfalten. Kommt es zu einer Arthrose, büßt das betroffene Gelenk jedoch an Gelenkschmiere ein, was sich letztlich durch Gelenksteife und Schmerzen bemerkbar macht. Durch die Anwendung von Hyaluronsäure, deren Herstellung synthetisch erfolgt, lässt sich die Mangelerscheinung ausgleichen, was zu einer Besserung der Beschwerden führt. Zu diesem Zweck wird die Hyaluronsäure innerhalb von mehreren Wochen regelmäßig in einen Gelenkspalt injiziert.

Spritzen mit Kortison

Das Steroidhormon Kortison ist unter Medizinern umstritten. Grund dafür sind die ausgeprägten Nebenwirkungen im Falle einer zu langen Darreichung oder einer zu hohen Dosierung. Dazu gehören in erster Linie Muskelschwund, das Ausdünnen der Haut oder das Aufschwemmen des Körpers. Trotzdem werden Spritzenbehandlungen mit Kortison im Falle einer akuten Arthrose, die mit einer schmerzhaften Entzündung sowie einer Schwellung des Gelenks einhergeht, von den Ärzten positiv eingestuft. So entfaltet das Kortison die positive Eigenschaft, die Entzündung der Schleimhaut zu bremsen. Durch die Schleimhautentzündung kommt es zur Herstellung von Flüssigkeit, durch die das betroffene Gelenk anschwillt.
Erster Schritt der Kortisontherapie ist das Abziehen der Flüssigkeit aus dem entzündeten Kniegelenk. Anschließend findet die Injektion des Kortisons statt. Die einzelnen Behandlungen werden in der Regel drei Mal pro Woche vorgenommen. Dies geschieht über einen Zeitraum von sechs Wochen.

Radiosynoviorthese

Unter einer Radiosynoviorthese (RSO) wird eine Bestrahlung der entzündeten Schleimhaut des Gelenks verstanden. Zu diesem Zweck erfolgt durch einen Nuklearmediziner das Injizieren eines schwach radioaktiven Stoffes in das betroffene Kniegelenk. Durch dieses Verfahren findet das Bestrahlen der entzündeten Schleimhaut statt, was gewissermaßen eine Verödung bedeutet. Die Herstellung der Flüssigkeit, die für das Anschwellen des Gelenks verantwortlich ist, wird mit dieser Methode gestoppt. Der Patient profitiert davon durch eine Reduktion seiner Schmerzen. Darüber hinaus erhält er mehr Bewegungsfreiheit.

Wichtig sind eine fachgerechte Dosierung und die korrekten Zeitabstände

Damit es bei der Spritzentherapie nicht zu unerwünschten Komplikationen kommt, ist es wichtig, dass sich der behandelnde Arzt präzise an die Anleitungen des Wirkstoffproduzenten hält. So dürfen nicht mehr als die angegebenen Injektionen je Spritze verabreicht werden. Von hoher Bedeutung ist zudem das Einhalten des vorgeschriebenen Zeitabstands zwischen den Injektionen.

Dem Patienten wird empfohlen, sich vor einer Spritzenbehandlung vom Orthopäden gut über die Therapie informieren zu lassen. Als wichtiger Hinweis auf einen seriösen Facharzt gilt das Vornehmen einer gründlichen körperlichen Untersuchung.

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Hyaluronsäure gegen Narben

Eine Narbe kann nicht nur Schmerzen verursachen, sondern sie sorgt auch in einigen Fällen für ein unebenes Hautbild.

Narben mit Hyaluron behandelnnarben-akne

Eine Narbe kann nicht nur Schmerzen verursachen, sondern sie sorgt auch in einigen Fällen für ein unebenes Hautbild. Jedoch büßt der Betroffene nicht nur einen entscheidenden Anteil seiner äußeren Ästhetik ein, sondern die Haut kann an den entsprechenden, vernarbten Stellen ebenfalls ihrer Funktion der Feuchtigkeitsspeicherung nicht mehr genügend nachkommen. Um das Hautbild wieder verbessern zu können, müssen sogenannte Narbenkorrekturen bzw. medizinischen Narbenbehandlungen vorgenommen werden. Dabei wird die verwachsene Haut und das tiefer liegende Narbengewebe an das umgebende, natürliche Hautplateau angeglichen. Mit dieser Methode kann die Qualität der Haut im Narbenbereich sehr gut verbessert werden. Doch auch durch den Einsatz von vernetzter Hyaluronsäure können unschöne Narben korrigiert werden. Die injizierte Hyaluronsäure hebt dabei die Narbenvertiefungen an und sorgt dafür, dass genügend neues Kollagen gebildet wird. So können durch Akne verursachte Narben oder Narben im Bereich der Lippen deutlich aufgefüllt und im besten Falle unsichtbar gemacht werden. Aber auch gravierendere Vernarbungen, wie zum Beispiel Brandnarben, können durch den Einsatz von Hyaluronsäure korrigiert werden.

Die Behandlung Akne-Narben mit Hyaluronsäure

Akne ist für viele Menschen eine große Belastung, denn meist hinterlässt sie pockenartige, vernarbte Spuren im Bereich von Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken. Oft bestehen die Narben aus festem Bindegewebe, sodass die betroffenen Stellen an Elastizität und Geschmeidigkeit verlieren. Das Hautbild büßt zunehmend seine Ebenmäßigkeit ein und viele Betroffene fühlen sich nicht wohl in ihrem Körper, denn sie empfinden ihre Haut als unästhetisch. Mit Hilfe von Hyaluron kann die Haut jedoch wieder stetig regeneriert werden. Dabei wird die hochwertig vernetzte Hyaluronsäure gezielt in die oberen Schichten der Haut eingebracht. Dadurch lockert sich die Haut auf und die Feuchtigkeit kann wieder gespeichert werden. Wenn die Haut diese Funktion wiedererlangt hat, kann endlich neues Kollagen produziert und die Hautzellen vom Körper neu gebildet werden. So regeneriert sich die Haut wieder von selbst, sodass sich insgesamt das Hautbild nach einiger Zeit enorm verbessern kann.
Die tiefer liegenden Hautareale können durch die Säure aufgepolstert und der umliegenden Hautfläche angeglichen werden, sodass ein ebenmäßiges Hautbild erreicht wird.

Dauer und Erfolg einer Hyaluron-Behandlung

Um den gewünschten Effekt für ein deutlich verschönertes Hautbild zu erreichen, müssen mehrere Sitzungen stattfinden, die in einem Zeitraum von mindestens 6-12 Wochen erfolgen sollten. Somit kann gewährleistet werden, dass die gestörten Regenerationsprozesse nach und nach behoben werden und die Haut wieder beginnt, sich selbst zu heilen. Dies dauert bei einer gesunden Haut in der Regel etwa 4 Wochen. Dies richtet sich jedoch ebenso nach Alter des Patienten und dem Grad der Hautschädigung.

Man muss der Haut genügend Zeit geben, um sich wieder selbst regenerieren zu können, auch wenn schon nach der ersten Behandlung deutliche Veränderungen sichtbar werden können. Je nach Hauttyp kann es bei dem einen schneller zur Regeneration kommen, als bei einem anderen Patienten. Somit erfordert die Behandlung viel Geduld von dem Patienten, doch letzten endlich wird dieser durch ein tolles Ergebnis belohnt, auch wenn dieses vielleicht erst nach Monaten sichtbar wird.

Warum hilft Hyaluronsäure bei der Narbenbehandlung?

Das Bindegewebe ist zuständig für die nötige Festigkeit und Elastizität der Haut. Dazu benutzt es das Kollagen ebenso wie das Elastin, wobei Kollagen für die Flexibilität und Stärke der Haut zuständig ist und das Elastin für die nötige Spannung der Haut sorgt. Der Körper selbst produziert eigenes Hyaluron, was zur Feuchtigkeitsspeicherung dient. Deswegen ist es wichtig, dass die Stellen, an denen die Feuchtigkeit fehlt, die Säure von außen injiziert wird. Denn nur so bildet die Haut wieder eigenes Kollagen, welches dann die Hautzellen regenerieren kann. Ist dieser Prozess gestört, kann sich die Haut nicht selber heilen und das Hautbild bleibt unverändert. Deswegen ist es essentiell, dass die Haut dazu in der Lage ist, ein gesundes Verhältnis von Kollagen, Elastin und Hyaluron zu produzieren, damit sie die Spannkraft, Elastizität und Geschmeidigkeit erhält, die wichtig für ein ebenes Hautbild ist.

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Arthrose Behandlungsmöglichkeiten

Mit dem zunehmenden Alter steigt auch die Gefahr einer Arthrose. Ganz egal, welche Vorkehrungen getroffen werden: Arthrose kann nie völlig verhindert oder ausgeschlossen werden.

Was kann man gegen die Arthrose machen?

Mit dem zunehmenden Alter steigt auch die Gefahr einer Arthrose. Ganz egal, welche Vorkehrungen getroffen werden: Arthrose kann nie völlig verhindert oder ausgeschlossen werden. Dennoch kann man mit Bewegung einen Teil dazu beitragen, dass die umliegenden Muskeln trainiert werden. Sie gleichen die ersten Beschwerden der Arthrose aus. Die aktive Bewegung garantiert auch die Nährstoffversorgung der Gelenke.Arthrose Behandlungsmöglichkeiten

Besonders empfehlenswert sind Sportarten wie Radfahren und Schwimmen. Dabei werden die Gelenke nicht durch das eigene Körpergewicht belastet, aber dennoch ausreichend bewegt. Auch Übergewicht spielt eine wesentliche Rolle; wer sein Gewicht im Normalbereich hält, beugt sehr wohl Arthrose vor.

Treten die ersten Beschwerden auf, die auf eine Arthrose schließen, sollte relativ bald ein Arzt kontaktiert werden. So können orthopädische Schuhe eine mögliche Beinlängendifferenz ausgleichen und mögliche Gelenkabnützungen vorbeugen.

Die physikalische Therapie

Vor allem dürfen physikalische Trainingseinheiten nicht zu kurz kommen. Dabei ist es wichtig, die Krankengymnastik unter dem wachsamen Auge von fachkundigen Trainern durchzuführen. Sind die Gelenke akut entzündet, helfen kühlende Tücher; in chronischen Phasen sind Wärmeanwendungen hilfreich.

Medikamente behandeln die Symptome

Treten akute Gelenkschmerzen auf, verordnet der Mediziner Medikamente, um einerseits die Schmerzen zu lindern, andererseits die entstandene Entzündung zu bekämpfen. Dabei handelt es sich um nichtsteroidale Antirheumatika. In jene Kategorie fallen Ibuprofen, Diclofenac und die Acetylsalicylsäure. Bei leichten Beschwerden helfen jene Wirkstoffe. Dauerhafte Behandlungen sorgen leider für Nebenwirkungen; so klagen Betroffene immer wieder über Magendrücken und die Entstehung von Magengeschwüren. Mitunter können auch Nierenschäden auftreten.

Besteht eine akut schmerzhafte und entzündliche Arthrose, werden Kortisonpräparate verabreicht. Dabei injiziert der Mediziner das Kortison in das Gelenk. Entzündungen und Schwellen bilden sich zurück, die Schmerzen werden weniger. Das Risiko derartiger Injektionen besteht dahingehend, dass Keime eindringen und eine Infektion auslösen.

Hyaluron sorgt für eine Ursachenbehandlung

Der körpereigene Wirkstoff kann ebenfalls in das Knie injiziert werden. Dabei haben die letzten Studien eindrucksvoll gezeigt, dass die Kniegelenksarthrose tatsächlich nachhaltig verbessert werden kann, wenn eine Behandlung mittels Hyaluronsäure erfolgt. Nicht nur die Beweglichkeit wird verbessert, auch die Schmerzen verschwinden.

Hyaluron verändert auch die Gelenkfunktion. Da die Hyaluronsäure große Moleküle aufweist, nimmt die Qualität der Gelenkschmiere zu; sie wird wieder zähflüssiger und erfüllt ihre stoßdämpfende Wirkung. Nach der Injektion bildet sich auch eine sogenannte Schutzschicht, die sich direkt auf die Oberfläche des Knorpels legt. So wird der Knorpel vor weiteren Schäden bewahrt. Ein weiterer Aspekt ist die Einlagerung. Die Hyaluronsäure lagert sich in den Knorpel, sodass eine bessere Beweglichkeit gefördert wird.

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Hyaluron in der Anwendung

Hyaluronsäure mag zwar wie eine ätzende Flüssigkeit klingen, bewirkt aber das genaue Gegenteil: Hyaluronsäure unterstützt bereits angegriffenes Knorpelgewebe.

Hyaluronsäure mag zwar wie eine ätzende Flüssigkeit klingen, bewirkt aber das genaue Gegenteil: Hyaluronsäure unterstützt bereits angegriffenes Knorpelgewebe. Hyaluron wird biotechnologisch hyaluron-einsatzhergestellt und soll, basierend auf der körpereigenen Hyaluronsäure, die Gelenkschmiere verbessern. Dabei wirkt Hyaluron wie eine Art Puffer, der sich zwischen den Knochen befindet und als Stoßdämpfer fungiert. Aus diesem Grund kommt Hyaluron immer wieder bei Arthrose-Behandlungen zum Einsatz.

Die drei wesentlichen Effekte der Hyaluronsäure sind:

  • Hyaluron wirkt wie ein Stoßdämpfer
  • Hyaluron ist entzündungshemmend
  • Hyaluron stimuliert bestimmte Wachstumsprozesse in den menschlichen Knorpelzellen

Die Hyaluron Behandlung im Detail

Der Mediziner injiziert Hyaluron in den Gelenkspalt des Kniegelenks; dabei verwendet er eine sehr dünne Nadel. Im Regelfall werden drei bis fünf Injektion – in einem Abstand von mehreren Wochen – verabreicht. Die Alternative stellen Hyaluronprodukte dar, die nur einmal injiziert werden. Jene Präparate haben eine sehr hohe Molekulardichte; sie sind zähflüssiger und bewirken somit eine schnelle Verbesserung. Mitunter kann das hochmolekulare Hyaluronsäure aber Gelenksreizungen verursachen. Bei starken Beschwerden kann eine zusätzliche Behandlung mit Schmerztabletten erfolgen.

Liegt vor der eigentlichen Behandlung schon eine Schwellung vor, wird der Erguss mit der Spritze abgezogen und das Gelenk in weiterer Folge gekühlt. Je nach Entzündung und Schwellung, können – vor der eigentlichen Hyaluron-Behandlung – auch Kortisonpräparate gespritzt werden. Entscheidet sich der Mediziner zuerst für Kortison, folgt die Hyaluron-Spritze zwei bis drei Tage danach. Das Knie muss, bevor es mit Hyaluron versorgt wird, vorbereitet werden. Schwellungen und Ergüsse müssen daher im Vorfeld behandelt werden.

Die biotechnologisch hergestellte Hyaluronsäure gleicht dem Aufbau der körpereigenen Substanz. Der Körper erkennt dahingehend keinen Unterschied, ob es die eigenproduzierte oder im Labor geschaffene Hyaluronsäure ist, sodass keine Nebenwirkungen zu befürchten sind. Das Gelenk wird nach der Injektion warm, schmerzt und muss gekühlt werden. Nach wenigen Tagen verschwinden die Beschwerden; die Wirkung der Behandlung hält bis zu einem Jahr an. Danach muss der Patient die Behandlung wiederholen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse bezahlt die Behandlung nicht; Hyaluron-Injektionen zählen zu den individuellen Gesundheitsleistungen (IGEL). Es gibt aber Privatversicherungen, welche einen Teil der entstandenen Kosten übernehmen.

Wie teuer sind Hyaluron-Spritzen?

Je nach Arztpraxis, muss der Patient – für drei bis fünf Injektionen – zwischen 200 Euro bis 300 Euro bezahlen.

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